Urlaub mit der Familie: Wie gehe ich mit Nervensägen um?

Wie kann ich meine Urlaubstage trotz familiärer Spannungen optimal gestalten?

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In den Ferien will man Spaß haben, genießen und entspannen—doch was passiert, wenn die Familie einem den letzten Nerv raubt? Viele Jugendliche im Alter von 15 Jahren erleben es gerade dann, wenn sie mit ihrer Familie verreisen. Die erste wichtige Erkenntnis: Man ist nicht allein. Eine Vielzahl von Gleichaltrigen fühlt sich in dieser Phase mit ihnen verbunden. „Familienurlaube können oft wahre Prüfungen sein.“ So lesen wir es oft in Ratgebern. Doch wie kann man trotz aller Herausforderungen die eigene Zeit sinnvoll gestalten?


Der Konflikt der täglich im Urlaub entstehen kann—Schwestern die kindisches Verhalten an den Tag legen, Mütter die unaufhörlich rumschreien und Väter die nur dann „cool“ sind, wenn alles gut läuft. Das Bild ist bekannt und es scheint fast immer die gleiche Geschichte zu sein. Klar, man sucht seine eigenen Freiräume und die anderen Familienmitglieder nerven dabei einfach nur.


Doch was tun, wenn das Familienleben in den Ferien zur Belastung wird? „Lass dich nicht unterkriegen“ ist die grundlegende Devise. Wenn man sich topless dem Urlaubsstress aussetzt (Metapher für Unbeschwertheit), hat man den ersten Schritt getan. Denn in solchen Situationen ist es ratsam sich auf die eigenen Interessen zu konzentrieren. Man kann ein Buch📖 lesen – in die Umgebung erkunden oder einfach mal einen Spaziergang machen.


Abwechslung schaffen—Das ist der Schlüssel. Vielleicht gibt es in der Umgebung die Möglichkeit, neue Freundschaften zu schließen. Eine neue Bekanntschaft kann helfen – die Langeweile zu vertreiben. Über 60 % der Jugendlichen empfinden Familienurlaube als wenig erfreulich. Das ist nicht nur dein Problem. Wer weiß, vielleicht findet man Gleichgesinnte? Planen kann da helfen—Tagesausflüge oder Sportveranstaltungen die dich vom Drang zum Nörgeln ablenken.


In der Pubertät sind sowieso alle Eltern „uncool“ und Geschwister einfach nur „nervig“. Das ist ganz normal—es ist eine Phase! Klischees sind oft die Realität und jeder hat einmal damit zu kämpfen. Ein wertvoller Ratschlag: Behalte die Ruhe. Wenn die Eltern anstrengend sind ´ verlagere die Aktivität an den Strand ` wo die Frischluft und die Wellen deine Laune heben. Sportliche Aktivitäten mit anderen Urlaubern fördern zudem das Gemeinschaftsgefühl.


Und nicht zu vergessen: Dein Urlaub muss nicht für immer so sein. Die Zeit vergeht und die Momente der Nervigkeit werden irgendwann zur Erinnerung. Versuche die positiven Aspekte und die herrliche Umgebung zu genießen. „Miete ein Segelboot⛵ und genieße die Stille auf dem Wasser“, könnte ein witziger Gedanke sein.


Zusammengefasst—Genieße die gegenwärtige Zeit mit deiner Familie, so gut es geht. Irgendwann „verfliegen“ diese Momente und vielleicht wird dir der Zusammenhalt schließlich während dieser Tage immer weiterhin zur Gewohnheit. „Andere Zeiten kommen und das Familienleben verändert sich.“


Ergebe dich dem Fluss der dir begegnet und erinnere dich stets daran: Jeder Urlaub hat seine Höhen und Tiefen. Feiert die kleinen Erfolge und mach das Beste aus der gemeinsamen Zeit.