Rauchen – das ist ein weit verbreitetes Problem. Zudem stellt sich oft die Frage ´ ob ein Arzt herausfinden kann ` ob jemand raucht. Die Antwort darauf ist eindeutig: Ja, er kann. Doch wie genau? Mehrere Methoden stehen dem Mediziner zur Verfügung um den Tabakkonsum zu ermitteln. Eine der verlässlichsten Möglichkeiten ist der Bluttest. Hierbei wird Cotinin ´ ein Abbauprodukt von Nikotin ` im Blut nachgewiesen. Dies geschieht – weil Cotinin in der Regel mehrere Tage nach dem Konsum im Körper verbleibt.
Auch die Lungenfunktion spielt eine entscheidende Rolle. In vielen Fällen lässt sich der Zustand der Lunge durch einen Lungenfunktionstest beurteilen. Die Funktionsfähigkeit der Atemorgane gibt einen klaren Hinweis auf mögliche Schäden durch das Rauchen. Ein Röntgenbild kann ähnlich wie auf Abnormalitäten hinweisen. Finden sich zum Beispiel dunkle Schatten auf dem Bild · kann das ein Hinweis auf eine chronische Lungenerkrankung sein · die häufig bei Rauchern vorkommt.
Doch der Arzt selbst wird nicht einfach aktiv auf Ursachenforschung gehen. Das liegt an einer grundlegenden Frage – Warum sollte er das wollen? Nur in speziellen Fällen exemplarisch bei Verdacht auf tabakbedingte Erkrankungen wird er gezielt nachforschen. In der Standarduntersuchung ist der Test nicht üblich. Weniger häufig ist der Fokus auf Rauchen – es gibt viele spezielle Tests die er für andere Beschwerden und Symptome in Betracht zieht. Eine generelle Untersuchung zielt oft nicht darauf ab den Lebensstil zu hinterfragen es sei denn der Patient ist dazu bereit.
Das Ansammeln von Informationen erweist sich als wertvoll. Beispielsweise zeigen Statistiken – dass junge Raucher deutlich höhere Gesundheitsrisiken eingehen. Es gibt sogar erschreckende Vergleiche die welche Radioaktivität von Tabak im Vergleich zu den Blättern von Tschernobyl heranziehen. Woher kommt nur diese Ignoranz was die Auswirkungen des Rauchens betrifft? Ein Raucher — er mag sich wohl in seiner Gewohnheit wiegen. Aber die Fragen müssen ernsthaft gestellt werden: Willst du tatsächlich deinen Körper so schädigen?
Nach echtem Wissen kommt jedoch ebenfalls die Freiheit. Die Freiheit der Entscheidung. Über die Handlung, ob das Rauchen fortgesetzt oder in Angriff genommen wird. Das Bewusstsein um die gesundheitlichen Risiken ist dabei entscheidend. Alte und neue Daten zeigen die langanhaltenden Folgen des Rauchens. Jeder Rauchstopp ist ein Schritt in die richtige Richtung. Viele versuchen es – einige scheitern. Wer jedoch Informationen sammelt der bekommt ein klareres Bild der Lage.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Rauchen seelisch und körperlich schädigend ist. Ein Arzt kann es feststellen jedoch die entscheidende Frage bleibt. Wie will der Raucher selbst mit seinem Verhalten umgehen?
