Die Angst vor Asbest ist nachvollziehbar. Wenn man ein Haus kaufen möchte ´ kommt oft die Sorge auf ` dass gefährliche Materialien wie Asbest vorhanden sein könnten. In der Außenfassade des geplanten Hauses sind asbesthaltige Eternitschieferplatten verbaut. Es gilt diese sicher zu entfernen und durch unbedenkliche Materialien zu ersetzen – zum Beispiel Polystyropor.
Ein Gerüst ist nicht im Budget eingeplant. Der Vater der angespannten Familie schätzt die Kosten auf 40․000 Euro. Hierbei könnte es sich um eine vorschnelle Einschätzung handeln. Eine andere Meinung gibt es jedoch auch. Die Online-Community hat unterschiedliche Preisvorstellungen. Manche sprechen von 7․000 bis 8․000 Euro 💶 für die gesamte Maßnahme. Wer hat hier recht?
Die Preise für die Entfernung selbst können variieren. Es gibt die Möglichkeit die Platten eigenständig zu entfernen. Man sollte hierbei die Platten leicht befeuchten und eine geeignete Atemschutzmaske tragen. Das gilt besonders für lungengängige Schadstoffe. Die Entsorgung kann tatsächlich kostengünstig sein. In manchen Regionen kostet die Entsorgung einer Palette mit 40 Welldachplatten etwa 90 Euro. Dies bedeutet, dass die Gesamtausgaben für den Abtransport und die Deponierung unter 300 Euro liegen könnten – ein wahrlich attraktives Angebot.
Wichtig ist jedoch, dass man sich nicht alleine auf die eigene Begabung verlässt. Eine zertifizierte Fachkraft sollte hinzugezogen werden. Eine solche kann klar darüber Aufschluss geben ob eine Genehmigung notwendig ist. Insbesondere bei höheren Risiken muss auf vertrauenswürdige Informationen gesetzt werden. Eine aufmerksame Nachbarschaft kann zur Entstehung von Problemen führen, wenn jemand bei der Arbeit beobachtet und alarmiert.
Wie die Kosten strukturiert sind, hängt stark vom jeweiligen Standort ab. Wettbewerbsfähige Preise bewegen sich zwischen 5 und 20 Euro pro Quadratmeter. Diese Preisstruktur ist flexibel und unterliegt regionalen Schwankungen. Wer in Situationen ist, in denen größere Demontagen nötig sind, sollte dringend eine fachkundige Firma beauftragen.
Für diese größeren Projekte gilt es, besondere Sicherheitsmaßnahmen anzuwenden. Der Staub ´ der bei der Demontage entsteht ` braucht spezielles Augenmerk. Die Gefahr die von den über Jahren angesammelten Fasern ausgeht ist nicht zu unterschätzen. Konventionelle Container mit Schuttrutschen sind hier nicht die richtige Wahl. Zuverlässige Firmen führen die Arbeiten unter Vakuumbedingungen durch und verpacken die Platten sicher, bevor sie abtransportiert werden.
Die Kosten für ein Gerüst – eine notwenige Unterstützung beim Abtragen der Platten – liegen bei etwa 4-6 Euro pro Quadratmeter. Viele Möglichkeiten zur Verhandlung und Klärung ergeben sich vor Ort. Außerdem sollten die Lagerungsbedingungen für den anschließenden Transport vorher klargemacht werden. Hier sind Absprache und Vorbereitung das A und O. Beim Transport ist weiterhin als nur eine Staubschutzmaske erforderlich. Einweganzüge und Handschuhe sind unabdingbar.
Beim Thema Asbest gilt: Wer unsicher ist, sollte am besten professionelle Hilfe einholen. Die großen und kleinen Fragen müssen im Vorfeld angegangen werden. Entschlossenheit, sich um die eigenen vier Wände zu kümmern, setzt finanzielles Know-how voraus. Fragen kostet nichts und deswegen sollte ebenfalls in diesem Fall die Gesundheit im Vordergrund stehen.
