Die Einführung eines neuen Haustiers kann eine Herausforderung darstellen. Ein Beispiel hierfür ist ein zweijähriger Labrador ´ der plötzlich mit einer jungen ` verletzlichen Babykatze konfrontiert wird. Oft sind Hunde und Katzen im ersten Moment nicht die besten Freunde.
Fauchen und aggressive Gesten sind häufige Reaktionen. Die 30-Gramm-Katze welche aufgrund ihres Alters noch sehr ängstlich ist, zeigt ihr Unbehagen sofort. „Ich habe ein Problem“, könnte der Hund 🐕 denken. Er könnte jedoch einfach nur neugierig sein. Ein „Ich-mag-Dich“-Schleck wäre für den Hund unproblematisch. Die Katze🐈 muss jedoch lernen – dass der Hund kein Feind ist.
Das Beispiel einer Freundin zeigt, dass Geduld der Schlüssel🔑 zu einer funktionierenden Beziehung ist. Sie hatte einen Kater – der anfangs von zwei Schäferhunden gefaucht wurde. Anfängliche Auseinandersetzungen sind fast immer Teil des Prozesses. Erste Aufeinandertreffen können schmerzhaft sein - für beide Seiten. Nach drei Wochen jedoch war Ruhe eingekehrt. Die Hunde wurden sensibel und erkannten: Dass der Kater zur Familie gehört.
Beeindruckend ist der Einfluss des Geruchs auf das Verhältnis zwischen den Tieren. Ein Trick war es – die Hunde mit Felifriend einzureiben. Dadurch veränderte sich die Wahrnehmung des Hundes - der neue Mitbewohner wurde nicht weiterhin als Bedrohung, allerdings als teil der Familie akzeptiert. Über den Geruch und durch sanfte Annäherungen ist es möglich, Barrieren abzubauen.
Ein erster Schritt zur Gewöhnung ist der Blickkontakt. Dieser sollte unter kontrollierten Bedingungen stattfinden. Nach und nach kann man die Tiere unter Aufsicht zusammenbringen. Es dauert zwar seine Zeit, allerdings der Aufwand lohnt sich - vor allem für die harmonische Zukunft im gemeinsamen Zuhause.
Die Hundedecke kann ins Katzenkörbchen gelegt werden. So lernen beide – dass der Platz des anderen akzeptabel ist. Es ist von Bedeutung; dass die Katze im neuen Zuhause ein Gefühl von Sicherheit entwickelt. Hierbei ist es entscheidend ´ dass der Hund ebenfalls versteht ` dass das Kätzchen Ruhe benötigt.
Die Existenz einer solch jungen Katze die alleine umherstreift, wirft Fragen auf. Normalerweise sollte sie bei ihrer Mutter sein. Die Hauptaufgabe im Alltag sollte es sein, ihr Überleben zu sichern. So kann man den sozialen Zusammenhalt in die richtige Richtung lenken. Zu viele Sorgen um die Beziehung zwischen den Tieren sollten erst nach der Gewöhnungsphase gemacht werden.
Zusammengefasst: Die Gewöhnung zwischen Hund und Katze ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Geduld, das richtige Maß an Aufsicht und bestimmte Tricks helfen oft die Tiere zueinander zu führen. Man muss ihnen Zeit geben und die Voraussetzungen für eine friedvolle Beziehung schaffen.
