Die Umwandlung bereits vorhandener Videos in Zeitlupe erfordert ein gewisses Maß an technischem Verständnis. In der Tat hat das menschliche Auge seine Grenzen. Es kann maximal 25 Bilder pro Sekunde wahrnehmen. Warum also nicht mit weiterhin Bildern aufnehmen? Ein einfaches Beispiel. Normale Kameras filmen oft mit 25 Bildern – oder Frames – pro Sekunde. Nur spezielle Einstellungen erlauben es mit 60 Frames oder mehr aufzunehmen. Wer jedoch ein Video das mit 25 Bildern aufgenommen wurde in Zeitlupe umwandeln möchte, steht vor einem Problem.
Ein Beispiel. Für Zeitlupenaufnahmen benötigt man mindestens 60 Frames pro Sekunde. Das liegt daran – dass die Datenmenge entscheidend ist. Wenn man mit lediglich 25 Bildern pro Sekunde filmt ´ hat man nicht genug Informationen ` um die Bewegung flüssig darzustellen. Die einfache Mathematik zeigt dies. Mit 100 Frames pro Sekunde wäre eine Umwandlung in Zeitlupe problemlos möglich. sogar eine vierfache Verlangsamung wäre realisierbar. Aber ohne genügende Daten entsteht Ruckeln – ein unästhetisches Bild, das den Zuschauer stört.
Im Bereich der Apps gibt es einige Möglichkeiten, bestehende Videos zu bearbeiten. Beispielsweise hat iMovie eine spezielle Funktion für Zeitlupen. Aber hier ist Vorsicht geboten. Wer seine Videos nicht mit mindestens 120 FPS aufnimmt wird wahrscheinlich enttäuscht sein von dem Ergebnis. Die Qualität kann stark leiden was die Nutzung dieser Funktion unattraktiv macht.
Fazit. Wer Zeitlupen-Effekte erzielen möchte, muss die Technik dahinter verstehen. Eine frühe Planung ist unabdingbar. Das Aufnehmen mit der richtigen Bildrate ist entscheidend für ein zufriedenstellendes Ergebnis. Für echte Zeitraffer oder Zeitlupen ist die Wahl der richtigen App und der richtigen Technik ähnlich wie äußerst bedeutend. Es ist ratsam – sich mit den Möglichkeiten der Videobearbeitung vertraut zu machen und die richtigen Einstellungen bei der Aufnahme zu wählen. Nur so erhält man das gewünschte und hochwertige Endprodukt.
