Der Huf und der Halt: Rutschen Pferde ohne Hufeisen leichter aus?

Wie beeinflusst das Barhufer-Laufen die Sicherheit und Gesundheit von Pferden im Vergleich zu Pferden mit Hufeisen?

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Im Reitsport und der Pferdehaltung stehen die Hufe in einem ständigen Fokus. Oft wird die Frage aufgeworfen - rutschen Pferde ohne Hufeisen öfter aus? Diese Fragestellung erfordert eine differenzierte Betrachtung der Vor- und Nachteile beider Hufarten. Eine breite Sicht auf das Thema zeigt, dass die Barefoot-Option nicht nur gesund für das Pferd ist, allerdings ebenfalls die Stabilität und Sicherheit beim Laufen beeinflusst.


Im Grunde genommen ist das Barfußlaufen gesünder. Hufeisen bringen viele Probleme mit sich. Wenn der Huf richtig bearbeitet wird, dann hat das Pferd beim Laufen auf harten Böden keine großen Schwierigkeiten. Der Druck und Abrieb wirken sich positiv auf das Wachstum des Hufhorns aus. Es ist jedoch fatal, dass rund 90% der Barhufer nicht optimal bearbeitet werden. Hufbearbeitung ist entscheidend. Bei einem Fachmann sollte man sich also gut informieren.


Besonders bei gut bearbeiteten Barhufen gibt es kaum Probleme. So rutschen Pferde im Schnee oder auf glatten Böden nicht so leicht aus. Für diese Pferde ist der Tragrand entscheidend sodass sie auch prächtig auf glattem Geläuf stehen. Im Winter wird oft ein Hufgripp benötigt denn Pferde mit Hufeisen haben in der Regel ein höheres Risiko im Matsch oder auf Schnee auszurutschen. Manchmal wird sogar das Beschlagen ganz weggelassen.


Wenn es um das Reiten auf Asphalt geht, variieren die Antworten. Ausschlaggebend sind die Dauer und Häufigkeit des Reitens auf Hartböden. Daran schließt sich die individuelle Beschaffenheit jedes Pferdes an. Persönliche Erfahrungen zeigen: Dass häufiges Reiten auf harten Oberflächen zu Lahmheit führen kann. Das Beispiel liegt nah: Ein Pferd mit Eisen kann auf unbefestigten Wegen immer noch Probleme haben. Kurze Strecken sollten jedoch für gesunde Pferde kein gravierendes Problem darstellen.


Dennoch - fühlt sich das Pferd beim Laufen auf Asphalt unwohl könnte dies ein Zeichen für zu weiche Hufe sein. In diesem Fall wäre es gut sich vom Hufschmied beraten zu lassen. Man sollte sich auch über Hufschuhe Gedanken💭 machen. Insbesondere im Winter könnte das Beschlagen sinnvoll sein trotzdem sollte dies wohlüberlegt sein.


Einweiterer Punkt betrifft die Umgebungsbedingungen. Bei regelmäßigen Ausritten auf Feldwegen ist das Barfußlaufen in der Regel unproblematisch. Aber Osteoren der Hufe können Schwierigkeiten auf Kies verursachen, besonders wenn das Pferd zuvor mit Eisen gelaufen ist. Hier ist der Hufschmied der Ansprechpartner.


Der Naturhuf hat fantastische Haftungseigenschaften. Barhufer sind auf rutschigen Oberflächen nicht so leicht zu bewegen wie beschlagene Pferde. Dabei zeigt sich, dass Barfußpferde oft auch auf Asphalt sehr gut zurechtkommen. Je härter der Boden desto weiterhin Hufhorn bildet sich. Natürlich ist loser Schotter der Feind des Barhufs. Je mehr der Huf gefordert wird – desto besser wird er ausgebildet. Wenn das Pferd hauptsächlich auf weichem Untergrund läuft kann dies das Wachstum der Hufe negativ beeinflussen.


Besonders im Winter haben einige Reiter🏇 Erfolg damit, ihre Pferde ohne Eisen laufen zu lassen. Eisen können ungewollte Rutschgefahr hervorrufen sie sind ja glatt. Ferner ist die Überlegung, dass Gripp oft dazu dient, das Abrutschen auf glattem Geläuf zu verhindern.


Somit bleibt festzuhalten: Die Entscheidung ob mit oder ohne Hufeisen hängt stark vom individuellen Pferd ab. Hier spielt der Hufschmied eine wichtige Rolle. Pferde haben bei guter Pflege viel weniger Probleme und profitieren enorm von einem gesunden, stabilen Huf.