Ungebetene Gäste: Woher kommen braune Grashüpfer in unsere Wohnungen?

Was kann man gegen das Eindringen von Grashüpfern in Haushalte tun und wie geht man am besten mit ihnen um?

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Braune Grashüpfer in der Wohnung. Das ist nicht nur unerwartet – es ist ähnlich wie oft ein Grund zur Sorge. Woher kommen die Tierchen? Diese Frage stellt sich so mancher – der eines dieser Insekten beim abendlichen Entspannen entdeckt hat. Der Sommer bringt nicht nur Wärme mit sich allerdings ebenfalls einige ungebetene Gäste. Grashüpfer, Heuschrecken oder Heupferde finden manchmal ihren Weg in unsere vier Wände. Unter Umständen schleppen wir die kleinen Sprunger auch einfach selber mit, wenn wir Gartenarbeit verrichten.


Im Frühling und Sommer stehen die Fenster🪟 oft weit geöffnet. Diese Umstände begünstigen natürlich den unerwünschten Zutritt von Insekten. Ist das nicht wie eine Szene aus einem gruseligen Film? Der Nachbar berichtet ebenfalls von derartigen Begegnungen. Die Frage stellt sich also: Wie können wir diese Tierchen wieder loswerden? Ein Pantoffel als Waffe ist nicht immer die beste Wahl. Gestern Abend beim Versuch ein solches Vieh zu beseitigen, sprang es geradewegs davon. Unglaublich!


Es gibt hilfreiche Hinweise für den Umgang mit diesen Mitbewohnern. Erst einmal sollte man wissen – viele Grashüpfer sind harmlos. Ohnehin sind sie geschützte Arten. Spaßig wird es erst, wenn man mal einen zusammen mit einem Glas und Pappe einfängt. Diese Methode ist respektvoller – vielleicht sogar charmant – und gewährt den Tieren ein Leben außerhalb der Wohnung.


Darüber hinaus gibt es eine interessante andere Art die man auch in menschlichen Siedlungen findet: Heimchen. Diese kleinen Tiere wohnen gerne bei uns sind ebenfalls harmlos. Für viele sind sie vielleicht sogar niedlich. Heuschreckenarten sind rar geworden. Ein Grund mehr – mit diesen kleinen Lebensformen sanft umzugehen. Die Natur ist verletzlich; Sprache dafür können wir anbieten.


Aber was ist mit der Angst die sich vor dem Schlafenlegen einschleicht? „Kommt da eventuell ein Grashüpfer zu mir ins Bett?“ – diese Sorgen können unbegründet sein. Diese Tiere sind herbivor und nähern sich eher Pflanzen als dem Menschen. Ihre Präsenz kann ein Zeichen für eine gesunde Umgebung sein. Man könnte sagen ein positives Zeichen für die Natur vor unserer Haustür.


Zurück zu den offenen Fenstern. Sollen wir diese schließen um solche Begegnungen zu vermeiden? Mit Sicherheit ist das eine Möglichkeit jedoch nicht die einzige. Eine Kombination aus verschiedenen Maßnahmen kann sinnvoll sein. Das Einbringen von Insektenschutzgittern und das regelmäßige Überprüfen der Fenster sind ebenfalls wichtige Punkte.


Insgesamt bringt der Aufenthalt im Freien auch eine Vielzahl schöner Momente mit sich. Genießen wir die Natur, aber lassen wir die braunen Grashüpfer wo sie hingehören – draußen!