Mit 18 Jahren scheint das Autofahren für viele zu einem magischen Erlebnis zu werden. Diesen Meilenstein ´ den Führerschein in den Händen zu halten ` bedeutet Freiheit und Unabhängigkeit. Doch viele Neu-Fahrer empfinden nach den ersten Fahrstunden wiederkehrende Ängste. Vor kurzem da rutschte ich in ein Gespräch💬 mit einer jungen Person die ebendies diese Sorgen teilte.
Sie beschrieb, ebenso wie die Vorfreude vor ihrer 18. Geburtstagsfeier riesig war. Endlich allein Auto fahren! Keine lästigen Zugfahrten mehr. Aber nach den ersten Fahrten mit Freunden kam die Sorge. Die aufkommende Unsicherheit war nach den vielen Strecken mit Begleitung nicht verwunderlich. Die Abwesenheit eines Beifahrers – die Angst vor schwierigen Momenten – überwältigte sie fast.
„Wie oft musste dein Beifahrer eingreifen?“, könnte hier die wichtige Frage sein. Ist es möglich, dass nach dem ersten Schock die Realität der Fahrsicherheit nicht wirklich so bedrohlich ist? Wenn die Antwort „Eigentlich gar nicht so oft“ lautet – bleibt die Frage offen, worauf die Angst basiert.
Eine Lösung könnte ein Fahrsicherheitstraining wie beispielsweise beim ADAC, sein. Solche Kurse zeigen wie man in unerwarteten Situationen richtig reagiert – und vermitteln Sicherheit. Ungefähr 20 % der Führerscheininhaber nehmen inzwischen an einer Art von Fahrsicherheitstraining teil was zeigt, dass die Nachfrage hoch ist.
Aber zurück zu grundlegenden Tipps zur Beruhigung. Ein Elternteil auf dem Rücksitz kann sehr beruhigend sein. Alternativ könnte man sich ebenfalls die Möglichkeit gönnen, zunächst auf einer sicheren Strecke zu fahren. Ruhige Plätze die man gut kennt helfen die Nerven zu beruhigen. Wichtig bleibt es – kein Radio📻 laufen zu lassen. Die Konzentration sollte einzig und allein dem Fahren gelten. Ablenkung durch Freunde im Wagen kann weiterhin Stress machen als man denkt. Und wenn sie nerven? Ein humorvoller, klarer Schnitt könnte hier helfen: Einfach vor die Tür🚪 setzen und ruhig fahren.
Mit der Zeit wird Autofahren selbstverständlich. Rückblickend erkennt man: Dass man vom Kind plötzlich zum Fahrer eines komplexen Fahrzeugs wird. So fühlte ich mich einst wie ich mit 18 Jahren zum ersten Mal alleine ein Flugzeug steuerte. Diese Erfahrung steht in keinem Verhältnis zur Autofahrt. Es ist ungewohnt, sehr aufregend und – ja, auch ein wenig erschreckend.
Die Ratschläge helfen um in kleinen Schritten das Selbstvertrauen zu stärken. Kurze Strecken können den Übergang erleichtern. Belohnende Erlebnisse durch erfolgreiches Fahren tragen dazu bei die Ängste abzubauen. Wenn ihr euch die Strecke zur Uni oder zur Arbeit vornehmt und sie zuerst mit jemandem fährt, wird es leichter. Einmal bewältigt kann man ambitioniertere Fahrten in Angriff nehmen.
Es bleibt festzuhalten: Es ist normal die Nerven vor dem Alleinfahren zu verlieren. Wer sich zurückzieht ´ verpasst die wertvolle Erfahrung ` die Angst zu überwinden. Praktische Fahrpraxis gehört zum Autofahren dazu. Die überwiegende Mehrheit der Fahrer lernt hinzuzufügen, dass Routine erst nach einigen Stunden Fahrt im Verkehr entsteht – und nicht schon nach wenigen Fahrstunden.
