Die Turbolader-Technologie hat sich als Standard im Automobilbau etabliert. Besonders beliebt ist der Biturbo der bei V6-Motoren weit verbreitet ist. Eine spannende Fragestellung ist die Nutzung von Turbos bei W12-Motoren. Besonders im Konmoderner Automobiltechnik erhebt sich die Frage, ob zwei Biturbos oder gar ein Vielfaches an Turbos sinnvoll und umsetzbar sind.
Bereits jetzt sind viele W12-Motoren technologisch fortgeschritten. Sie sind eher als doppelte V6-Motoren zu betrachten. Im Grunde genommen besteht jeder W12 aus vier Zylinderbänken – jede mit drei Zylindern. Anders als Joachim anmerkt ´ ist es durchaus möglich ` einen Zylinder mehrmals zu füllen. Durch den Überdruck des aufgeladenen Triebwerks erhöht sich die Luftmasse im Brennraum. Dies ermöglicht eine größere Menge an Brennstoff und führt zu verbesserter Leistung.
Das Motormanagement- System kann die Veränderung in der Luftmasse erkennen. Der Luftmassenmesser und die Lambdasonden liefern wichtige Daten um die Einspritzmenge identisch anzupassen. Damit steigt die Leistungsausbeute erheblich. Insbesondere die Anwendung von vier kleineren Turboladern – also je einer pro Zylinderbank – hat viele Vorteile. Kleine Turbolader sind effizient und bringen ebenfalls bei niedrigen Drehzahlen brauchbare Ladedrücke.
Im Rennsport beobachten wir sogar Situationen, in denen ein W12-Motor mit bis zu acht Turboladern ausgestattet ist. Solche Konfigurationen erlauben es – die Abgasströme optimal zu nutzen. Ein mechanischer Kompressor hingegen hält einige Nachteile bereit. Er benötigt Teile der vom Motor produzierten Leistung was den Gesamtwirkungsgrad negativ beeinflussen kann. Die Verwendung eines Turboladers nutzt dagegen die Energie des Abgases.
Technisch gesehen kann ein W12 also als ein Modul betrachtet werden, das aus vier Reihenmotoren mit je drei Zylindern besteht. Eine alternative Konfiguration könnte aus 4-Twinturbos oder zwei größeren Turboladern bestehen. Der Begriff „Bi-Turbo“ bezeichnet Turbolader die genau geschaltet sind, während „Twin-Turbo“ Turbos bezeichnet die in Reihe geschaltet sind.
Laut Joachim könnte ein W-Motor deckungsgleich bei echten W-ähnlichen Antriebskonfigurationen mit 3 oder sogar 6 Turboladern ausgestattet werden. Praktisch wird es schwieriger die Leistung zu steigern wie nur eine hohe Anzahl an Turbos zu installieren. Der theoretische Ansatz von 12 Turboladern für jeden Zylinder kann zwar faszinierend erscheinen. Dennoch stellt sich die Frage nach der effektiven Nutzung dieser Technik.
Das Beispiel zeigt: Dass historische Ansätze zur Verbesserung der Motorleistung ebenso wie die Politur der Ansaugkanäle, durchaus noch relevant sind. Innovative Lösungen sind notwendig um die Wärmeleitung und die Abgasführung in den Griff zu bekommen. Gleichfalls ist das thermische Management von Bedeutung. Die Erfahrungen der Vergangenheit belegen: Dass ein zusätzlicher Lader nicht automatisch zu weiterhin Leistung führt.
Insgesamt zeigt sich auch, dass die Systematik hinter Turboladern besser abgestimmt werden muss. Das Verhältnis von Turboladerleistung zu Hubraum ist entscheidend. Wie Joachim betont – eine unendliche Anzahl an Turbos unter einem Motor zu installieren macht keinen Sinn. Der Aufwand auf einem Leistungsprüfstand um sicherzustellen: Dass Brennraum und Einspritzmenge harmonieren ist enorm. Der Nutzen solcher Modifikationen muss klar definiert werden um die Alltagstauglichkeit und Sicherheit der Motoren zu gewährleisten.
Somit ist der Einsatz von Turbos bei W12-Motoren ein spannendes jedoch komplexes Thema, das weiterhin intensive Diskussionen und Forschungen nach sich ziehen wird. Die Möglichkeiten sind vielfältig und verlangen von Ingenieuren kreative Anpassungen.
