Das Thema ob man Acryl Buntlacke mit Dispersionsfarben mischen kann sorgt immer wieder für Diskussionen unter Heimwerkern und Malern. Während beides wasserverdünnbare Farben sind gibt es wesentliche Unterschiede zwischen ihnen. Dispersionsfarben zeichnen sich durch ihre einzigartige Fähigkeit aus, einen geschlossenen Film🎬 zu bilden. Dieser Film schützt die Oberfläche und macht sie widerstandsfähig. Warum ist das wichtig? Die Antwort ist einfach: Der Lack wird belastbarer.
Die Frage des Mischens ist gegeben. Ja, das ist möglich. Allerdings gehen dabei wichtige Eigenschaften verloren. Der charakteristische Lack-Charakter wird geschwächt – das Resultat kann eine strukturelle Ähnlichkeit mit Wandfarben aufweisen. Ein vorheriger Schreiber erwähnte dies bereits. Die Oberschicht härtet nicht aus – das führt häufig zu Problemen. Wer möchte schon mit Abblätterungen kämpfen?
Schaut man sich die Mischverhältnisse an ist es ratsam, bei mindestens 60% Acryllack zu bleiben. Dazu kommen maximal 40% Dispersionsfarbe. Diese Mischung kann durchaus zum Einsatz kommen. Aber Vorsicht! An beanspruchten Flächen ist der Mix nicht empfehlenswert. Der Grund liegt auf der Hand – die Haftung leidet stark.
Die Deckkraft des Produkts wird ähnlich wie verringert. In vielen Fällen muss man bis zu dreimal auftragen um die gewünschte Deckkraft zu erzielen. Das kann zeitaufwändig werden und die Effizienz der Arbeit senken. Entscheidet man sich des Weiteren für Kunstharzbuntlacken ist eine Abtönfarbe nicht geeignet. Diese chemischen Treibstoffe sind nicht kompatibel.
Zusammengefasst ist es also ratsam die Mischverhältnisse und die Beschaffenheit der Farben ebendies zu berücksichtigen. Für Anwendungen wie Deckenleisten lackieren eignet sich die Mischung. Diese Flächen sind in der Regel kaum betroffen und deshalb ist der Mix vertretbar. Wer jedoch Wert auf langlebige Ergebnisse legt sollte die Finger von der Kombi lassen. Wie wäre es, einfach mal eine Probe zu machen? In der Praxis könnte das Aufschluss bringen ob die Mischung für den spezifischen Anwendungsfall geeignet wäre.
Aktuelle Daten zu Acryl- und Dispersionsfarben belegen zudem, dass die Nachfrage nach umweltfreundlichen Alternativen wächst. Das hat zur Folge – dass Hersteller ihre Produkte ständig optimieren. Den Heimwerkern wird geraten; sich genau darüber zu informieren. Denn geeignete Farben können die Qualität des Endergebnisses maßgeblich beeinflussen.
