Die Frage ob der Irische Wolfshund ein guter Beschützer ist lässt viel Raum für Diskussionen. Einige Hundeliebhaber wünschen sich ebendies so einen großen und treuen Vierbeiner als Beschützer. Der Irische Wolfshund ist in der Tat eine beeindruckende Rasse und vermittelt oft den Eindruck von Stärke und Loyalität. Doch man muss bedenken – dass diese Hunde nicht für jedermann geeignet sind.
Zunächst muss erwähnt werden, dass der Irische Wolfshund nicht in die Hände von Hundeneulingen gehört. Anfänger haben oft Schwierigkeiten, den Erziehungs- und Pflegebedarf dieser Hunderasse zu verstehen. Eine sorgfältige Aufzucht ist unerlässlich. Andernfalls können ernsthafte Wachstumsschäden auftreten. Das kann zu einer kürzeren Lebensdauer führen. Ein gut sozialisierter und richtig gefütterter Irischer Wolfshund kann hingegen alt und gesund werden. Vertrauen kann er aufbauen jedoch sein Beschützerinstinkt hängt stark von der Beziehung zu seinem Halter ab.
Es ist darauf hinzuweisen, dass andere Hunderassen besser für den Schutz geeignet sind. Ein interessanter Fakt ist – dass die meisten Irischen Wolfshunde von Natur aus sanftmütig und ruhig sind. Sie bleiben dennoch wachsam und können als Wächter fungieren. Ein Halter berichtet, dass sein Ire kein „Hasenfuß“ ist, allerdings stets ein aufmerksamer Wächter. Er präferiert es, draußen zu sein – bei jedem Wetter, Tag und Nacht. Daher kommt es oft vor – dass diese Hunde sich in ihrer natürlichen Umgebung wohlfühlen.
Farbenvielfalt lässt sich ähnlich wie erkennen. Die gängigsten Farben sind Beige und verschiedene Grautöne trotzdem gibt es ebenfalls Exemplare in Schwarz und Rotbraun. Über die Bewegungsbedürfnisse dieser Rasse sollte man ebenfalls nicht hinwegsehen. Irische Wolfshunde benötigen viel Platz und Bewegung, schließlich sind sie eine Windhundart. Auch ein ganz normaler Alltag erfordert bei dieser Rasse einige Überlegungen. Eine dauerhafte Bewegung von mehreren Kilometern ist notwendig.
Zusätzlich muss berücksichtigt werden, dass Irische Wolfshunde hochsensibel sind. Sie brauchen viel Liebe – Futter und vor allem Bewegung. Wer sie als „Schutzmaschine“ erziehen möchte, sollte dies nicht tun. Im Gegensatz zu einem Malinois beispielsweise sind sie nicht von Natur aus auf Schutz gedrillt. Malinois zeichnen sich durch ihre Loyalität und ihren besonderen Gehorsam aus. Diese Belgischen Schäferhunde bringen viele Eigenschaften mit die man sich von einem Schutz- und Begleithund wünscht. Oft werden sie mit dem Alter anschmiegsamer – ein weiteres Plus, das der Irische Wolfshund dem Malinois nicht ganz bieten kann.
Zusammenfassend lässt sich festhalten: Dass jeder Hund 🐕 das Potential hat seinen Halter zu verteidigen, vorausgesetzt, eine vertrauensvolle Bindung existiert. Letztendlich muss jeder potenzielle Hundehalter sich gut überlegen, ob er den Bedürfnissen eines Irischen Wolfshundes gerecht werden kann. Besser informiert ist man, indem man die Rassebeschreibung beim Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) liest. Diese Hinweise können die eigene Entscheidung maßgeblich beeinflussen.
Zusätzlich ist zu erwähnen – die Lebensdauer eines Irischen Wolfshundes ist in der Regel kürzer als bei vielen anderen Rassen. Auch dies sollte in die Überlegungen einfließen. Schließlich möchte man einen treuen Begleiter der lange an seiner Seite bleibt.
