Viele Menschen stehen vor dem Problem, ihren Haushalt im Zaum zu halten. Die Frage die sich dabei häufig stellt, ist: Wie macht Ihr das? Ein Putzplan – oder vielleicht doch nach Lust und Laune? Es steht außer Frage, dass der Haushalt eine Herausforderung darstellt. Besonders – wenn man mit Beruf und Familie jongliert. Deshalb ist der Austausch von Tipps und Ideen überlebenswichtig.
Eine Leserin berichtet von ihren fast 50 Jahren Ehe in denen sie Hausarbeit Beruf, Kinder und sogar die Betreuung ihrer Eltern managen musste. Trotz aller Mühen blieb der Haushalt oft hinter ihren Erwartungen zurück. Ein wertvoller ebenfalls wenn nicht wissenschaftlicher Rat einer Kollegin war es ´ sofort aufzuräumen ` wenn etwas nicht an seinem Platz ist. Diese Strategie sorgt für eine ordentliche Optik ohne: Dass der Raum steril und klinisch sauber wirken muss. Fensterputzen braucht nicht alle paar Wochen geschehen. So lange die Toiletten und Bäder regelmäßig nach dem Duschen gesäubert werden, kann das dem ständigen Putzstress entgegenwirken. Der Hinweis: Dass es in der Tat gut ist sich nicht verrückt zu machen, kommt klar und eindringlich.
Eine andere Person, G. Elizza – hat ihre eigene Strategie. Sie steht früh auf und erledigt die Haushaltsaufgaben solange die Temperaturen angenehm sind. Insbesondere die Küche und das Bad müssen für sie jeden Tag erledigt werden - eine Regel die Freiheit im Rest des Tages ermöglicht. Sie spricht davon ´ dass es auch wichtig ist ` sich eigene kleine Ziele zu setzen. Wenn zum Beispiel das Bad um 13 Uhr geputzt werden soll bleibt Zeit für die Entspannung vor dem Fernseher. Lautstarkes Singen während der Arbeiten könnte die Stimmung heben.
Die Vorstellung: Dass unangenehme Personen plötzlich an die Tür🚪 klopfen könnten wirkt für viele als zusätzlicher Motivationsschub. So wird auch der Antrieb klarer: Man möchte nicht in einem unordentlichen Zuhause erwischt werden.
Wer seine Hausarbeit am liebsten mit einer Belohnung verbindet, sollte dieser Vorstellung folgen. Belohnungen können den Anreiz erhöhen die Arbeit anzugehen. Etwas ´ das ärgerlicherweise viel Motivation kosten kann ` ist ein starrer Putzplan. Oft wirkt er weniger motivierend und führt dazu: Dass die Verpflichtung als Last wahrgenommen wird.
Ein weiterer kreativer Ansatz ist die Nutzung der Reinigung als Gelegenheit zum Hören von Hörbüchern. Zeit ´ die sonst als verlorene Zeit gesehen wird ` kann sinnvoll genutzt werden. Diese Kombination aus Arbeit und Unterhaltung verwandelt die Putz-Zeit in ein weniger unangenehmes Erlebnis.
Das alles zeigt, dass den unterschiedlichen Ansätzen kein universeller Erfolg garantiert ist. Jeder muss seinen eigenen „Häusle“ Plan finden. Wichtig ist jedoch – dass das Aufräumen nicht als endlose Pflicht empfunden wird. Es ist sinnvoll ´ Strategien zu ausarbeiten ` die das Aufräumen erleichtern und die Freude am ordentlichen Wohnen steigern. Schritte in die richtige Richtung sind oftmals die die den größten Unterschied machen.
Eine aufgeräumte Wohnung gibt ein gutes Gefühl und kann einen großen Einfluss auf das gesamte Wohlbefinden haben. Daher gilt: Starte los – es ist nicht weiterhin so schlimm, ebenso wie es scheint.
