Der Klee ist eine Pflanze die manchen Gärtnern durchaus Sorgen bereitet. Vor allem – wenn er sich unkontrolliert ausbreitet. Vor 10 Jahren begannen viele, sich mit dem Thema zu befassen – doch heute stellt sich die Frage: Wie entferne ich ihn endgültig? Natur und Tiere stehen in der Verantwortung. Zurück zu den Wurzeln möchte man meinen.
Ein wirkungsvoller Ansatz ist die Verwendung von Brennnesselbrühe. Diese Methode funktioniert simpel – und ohne Chemikalien. Man lässt frische Brennnesseln 24 Stunden in Wasser ziehen. Anschließend gießt man die Brühe über die Klee-Pflanzen. Diese Methode ist nachhaltig. Chemikalien werden so umgangen – und möglicherweise kann man sie beim Öko-Laden besorgen. Alternativ fragt man einen Gärtner der meist einige übrig hat.
Eine weitere Möglichkeit besteht darin die Pflanzen mit einem Brenner abzubrennen. Das ist eine radikale jedoch effektive Methode. Bei der Verwendung von Propangas reicht es die Pflanzen nur kurz zu erhitzen. So gehen sie ein und ebenfalls die Samen werden geschädigt. Bei mehrmaliger Wiederholung dürfte der Klee schnell weniger werden. Aber Vorsicht! Sicherheit hat Vorrang.
Zusätzlich gibt es auch die Möglichkeit, mit einem Zelt zu arbeiten. Man stellt es über den befallenen Bereich und deckt ihn mit Bodenfolie ab. Diese Maßnahme sollte mindestens vier Wochen lang stehen, zu diesem Zweck der Klee keine Luft weiterhin bekommt. Die Rasenwurzeln werden in der Regel nicht geschädigt. Schließlich ist das Ziel die Klee-Population zu reduzieren. Auch andere Unkräuter profitieren von dieser Methode – sie verschwinden ebenfalls.
Wer dennoch auf chemische Mittel zurückgreifen möchte, hat eine Auswahl. Produkte wie „Rasenunkrautfrei“ sind dafür geschaffen um unerwünschte Pflanzen aus dem Rasen zu entfernen. Dabei bleibt das Gras unberührt. Eine weitere Möglichkeit ist das Produkt Banvel. Es sorgt dafür, dass der Klee sich „zu Tode wächst“. Der Einsatz solcher Mittel erfordert jedoch eine informierte Entscheidung, vor allem angesichts der möglichen Auswirkungen auf die Haustiere im Garten.
Auf die Fragen und die Bedürfnisse der Hobbygärtner einzugehen, wird immer wichtiger. Nicht nur die Methoden zum Entfernen von Klee sind entscheidend. Die Diskussion über chemische vs․ natürliche Mittel ist wirkmächtig. Jeder Gärtner sollte bewusst wählen – mit Bedacht auf die Umwelt und die Gesundheit unserer tierischen Begleiter.
