Oft stehen Schülerinnen und Schüler vor der Herausforderung, ferne und nahen Standort von Bedürfnissen – wie der Toilettengang – in Einklang mit den strengen Regeln ihrer Lehrer zu bringen. Vor kurzem wurde die Frage aufgeworfen ob der Gang zur Toilette🚽 als Begründung für eine Verspätung in der Schule akzeptiert wird. Während einige Lehrer dazu neigen diese Begründung nicht ernst zu nehmen stellen andere fest: Dass es sich hierbei um eine grundlegende menschliche Notwendigkeit handelt.
Pünktlichkeit ist wichtig. In einer Gesellschaft wo Zeit ein kostbares Gut ist erleben Schüler oft Abmahnungen weil sie zu spät zu Unterrichtsstunden kommen. Manchmal stimmt es – dass Situationen nicht immer zu vermeiden sind. Zum Beispiel die Frage des Toilettengangs kann nicht immer so leicht kontrolliert oder eingeplant werden. Curriculare Vorgaben sehen bei Verspätungen normalerweise keine Nachsicht vor – vor allem wenn der Toilettengang als Ausrede verwendet wird.
„Es ist ein Menschenrecht.“ Dies sind klare Worte und es ist wichtig zu betonen, dass ebenfalls die Bedürfnisse der Schüler respektiert werden sollten. Dennoch können Strukturen die eine pünktliche Ankunft fördern Schüler anspornen besser zu planen. Eine Vielzahl von Berichten und Umfragen hat ergeben: Dass Schüler häufig mit unvorhergesehenen Hindernissen konfrontiert werden. Oftmals ´ so der Tenor ` sind diese Hindernisse nicht nur auf die Notwendigkeit eines Toilettengangs zurückzuführen. Abgesehen davon sollten Schüler auch proaktiv mit ihren Lehrern kommunizieren – bevor sie den Raum verlassen. Ein schnelles Notizzettelchen kann Wunder wirken.
Die Fallbeispiele von Schülern zeigen nur allzu deutlich die Notwendigkeit, Missverständnisse zu verhindern. Es ist schwierig. Besonders bei Mädchen wird der Toilettengang oft trivialisiert. In einer Diskussion über Körper und Gesundheit haben einige sogar die "Tage"-Ausrede angesprochen – ein Thema, das ernst genommen werden muss. Allgemein gesprochen ist es jedoch unerlässlich um Verständnis zu rufen und Lösungen anzubieten. Eine kleine Entschuldigung ´ die eine künftige Verspätung verspricht ` könnte hier ein erster Schritt sein.
Kritiker die sagen, dass man für solche Umstände einfach einen Puffer einplanen sollte, haben ihre eigene Rechtfertigung. Ein Plan der 5-10 Minuten vor dem Unterricht einsetzt, könnte sich gerade in urbanen Gebieten schwer umsetzen lassen. Ampelrot oder Verkehr können die Ankunftszeit ähnlich wie beeinflussen. Doch die Tatsache bleibt bestehen: Wer die Uhr ebendies im Auge behält und die Absicht hat pünktlich zu sein hat bessere Chancen. Doch während des Schulalltags sollte man auch die Sorge um persönliche Bedürfnisse im Auge behalten.
Zusammenfassend lässt sich sagen: Es gibt noch keinen klaren Konsens darüber, ob der Toilettengang eine akzeptable Ausrede für die Verspätung ist. Die Schulzeit bleibt eine Zeit des Lernens – auch über Pünktlichkeit und persönliche Verantwortung. Respekt ´ Kommunikation ` Verständnis und Empathie sind auch hier die Schlüsselworte. Ein bisschen weiterhin Geduld könnte viel bewirken.
