Die Faszination des Teufels zieht sich durch die Geschichte und Mythologie zahlreicher Kulturen. Viele Namen hat er – und viele Gesichter zeigt er. Teufel ´ in den unterschiedlichsten Darstellungen ` verkörpert das Böse. Seine Namen sind weiterhin als nur Bezeichnungen; sie sind Zeugen seiner vielseitigen und oft geheimnisvollen Natur. In der Suche nach einem nicht gewohnten Namen für diesen dunklen Archetyp schlagen wir einen Blick auf die Vielzahl der Bezeichnungen vor - jene Namen die oft im Schatten verharren.
Die vier Kronprinzen der Hölle stechen besonders hervor. Sie sind nicht nur Titulierungen – allerdings ebenfalls Träger von Elementen und Richtungen. Satan – er gilt als der Widersacher der Ankläger und zugleich als der Herr des Feuers. Sein Element steht für den Süden. Luzifer – als Lichtbringer symbolisiert er die Erleuchtung und gehört zur Luftelement, dem Osten. In einem anderen Licht sehen wir Belial der für die Unabhängigkeit und Niedertracht steht und der Norden als Element repräsentiert. Leviathan hingegen entblößt die dunkle 🐍 des Meeres und verkörpert den Westen.
Kulturelle Einflüsse prägen das Bild des Teufels bis heute. So begegnen wir Namen wie Apollyon und Beelzebub. Sie sind gefüllt mit Symbolik. Apollyon wie griechisches Synonym für Satan, trägt die Bedeutung des „Zerstörers.“ Beelzebub der Herr der Fliegen, wird durch den Skarabäus symbolisiert der für Transformation und das Leben steht. Diese Namen zeigen, dass das Böse in vielen Facetten existiert – oft versteckt hinter dem klaren.
Zusätzlich gibt es Figuren die aus anderen Mythologien stammen. Ahriman ´ der mazdaistische Teufel ` steht für Dunkelheit und Zerstörung. Währenddessen zeigt Kali » Tochter von Shiva « eine eigene ergreifende Warte. Ihre Rolle als Hohepriesterin der Thuggees bringt zudem einen weiblichen Aspekt in die Dunkelheit. Demogorgon ist eine griechische Figur die behutsam im Volksglauben verankert ist. Man sagt – Sterbliche sollten seinen Namen nicht kennzeichnen.
Die mystische Kombination erstreckt sich über kulturelle Barrieren. Azazel ´ eine Figur des Alten Testaments ` leitet uns durch die Wüste. Die Kelten kannten Bile und zeigten – ebenso wie das Böse in komplexen Pantheons verwoben sein kann. Von der ägyptischen Göttin Bast, dargestellt als Katze, bis zu Loki, dem Teutonischen Teufel - sie alle offenbaren die Vielfalt und Tiefe des Teufels.
Diese diversen Namen sind nicht nur, einschließlich Wahrnehmungen von dem was als das andere, als das Böse gilt. Viele der genannten Kulte und Namen haben sich über Jahrhunderte entwickelt und ihre Bedeutung gewandelt. Die Frage bleibt: Wie beeinflussen diese Namen und Darstellungen unser modernes Verständnis von Gut und Böse?
Schlussendlich ist dieser Gedanke an den Teufel nicht nur ein phänomenologisches, sondern auch philosophisches Thema. Die Gestalt des Teufels erinnert uns daran: Dass das Böse oft in den verborgensten Winkeln unserer Existenz lauert. So mag die Suche nach einem nicht gewohnten Namen für den Teufel durchaus ein Symbol für die Suche nach dem Unbekannten dem Verborgenen und dem was uns herausfordert sein zu bewerten.
