Schwanger werden nach dem Absetzen der Pille – Ein Erfahrungsbericht

Welche Faktoren beeinflussen die Chancen auf eine Schwangerschaft nach dem Absetzen der Pille?

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Das Thema Schwangerschaft ist für viele Paare eine aufregende, meist ebenfalls herausfordernde Angelegenheit. Der Wunsch nach einem Kind ist bei vielen stark ausgeprägt ebenso wie im folgenden Erlebnisbericht deutlich wird. Ein Paar hat die 💊 abgesetzt – um endlich schwanger zu werden. Diese Entscheidung fiel am 29. Mai 2016. Der Verlauf und die damit verbundenen Fragen sind dabei besonders spannend.


Kaum hatte sie die Pille abgesetzt, kam am 1. Juni 2016 die erste Regelblutung. Die Blutung – die bis zum 6. Juni andauerte ´ war ein Zeichen dafür ` dass der Körper reagierte. Am 10. Juni erfreute ein digitaler Ovulationstest von Clearblue mit einem grinsenden Smiley. Dies deutete auf einen bevorstehenden Eisprung hin. Leider blieb der Geschlechtsverkehr an diesem Tag aus – ein bedauerliches Missgeschick.


Doch am folgenden Tag gab es einen zweiten Versuch. Der erfreuliche Smiley war weiterhin sichtbar und am Abend des 10. Juni fand das ersehnte intime Treffen statt. Am 12. Juni wurde ein weiterer Ovulationstest durchgeführt gleichwohl war der Smiley verschwunden. Am 13. Juni traten dann Unterleibsschmerzen und Rückenschmerzen auf die nicht so stark waren wie eine Regelblutung. Der Durst war unstillbar ´ ein ungewöhnliches Zeichen für die Testerin ` die sonst wenig trinkt. Am 16. Juni wurde ein weiterer Ovu-Test mit leicht erhöhtem LH-Wert durchgeführt – ein rätselhaftes Zeichen.


Die Abläufe im Körper sind jedoch komplex. Das Absetzen der Pille kann viele Veränderungen mit sich bringen. Der natürliche Zyklus kann sich zunächst verlangsamen. In der Regel sind bis zur ersten natürlichen Regelblutung etwa sechs Wochen nötig. Dies zeigt ´ dass es sich dauert ` bis der Hormonhaushalt stabil ist. In der Zeit nach dem Absetzen der Pille kann eine Schwangerschaft theoretisch sofort eintreten. Aus praktischen Gründen wird allerdings empfohlen abzuwarten.


Laut aktuellen Studien haben Paare mit regelmäßigem, ungeschütztem Geschlechtsverkehr innerhalb von sechs Monaten eine Schwangerschaftschance von etwa 60 %. Nach einem Jahr steigt die Wahrscheinlichkeit auf 85 %. Es gibt jedoch Einflussfaktoren die welche Fruchtbarkeit beeinflussen. Faktoren wie Rauchen, Übergewicht oder Stress könnten beitragen. Selbst bei idealen Bedingungen ist die Chance auf eine Empfängnis innerhalb eines Zyklus nur bei etwa 25 %.


Die Frage, warum der Ovu-Test unterschiedliche Ergebnisse zeigt, bleibt oft unbeantwortet. Auch die Wissenschaft hat hier noch keine eindeutigen Antworten gefunden. Um die Chancen auf eine Schwangerschaft zu steigern empfehlen Experten eine natürliche Familienplanung. Diese Methode ist kostengünstiger als Ovulationstests und besteht aus der Beobachtung von Körpertemperatur und Zervixschleim.


Eine wichtige Botschaft bleibt: Der Spaß am Sex sollte nicht nur auf das Ziel der Fortpflanzung fokussiert sein. Der Genuss sollte mit der Intimität einhergehen. Eine harmonische Beziehung fördert die Chancen auf eine Schwangerschaft – nicht zuletzt aus emotionaler Sicht.


Zu guter Letzt bleibt zu sagen, dass nichts über positiv eingestellte 💭 und eine entspannte Herangehensweise geht. Die Testergebnisse weisen darauf hin: Dass der Körper seine eigenen Wege hat. Eine Geduldige Einstellung kann den Druck mindern und insbesondere die Freude am gemeinsamen Prozess steigern. Denkt daran: Die Liebe wächst und gedeiht. Alles Gute für die gemeinsamen Versuche!







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