Es ist eine Diskussion die in vielen Friseursalons oder unter Freunden immer wieder aufkommt: Wie nennt man die eigene Haarfarbe? Blond oder Braun. Oft gehen die Meinungen auseinander; die Wahrnehmung spielt eine entscheidende Rolle. Während einige Freunde mich als Blond beschreiben bezeichnen andere mich als braunhaarig. Das lässt mich fragen – was meint ihr wirklich?
In der Welt der Friseure gibt es klare Kategorien. Für viele von ihnen existiert nur eine Farbe und das ist Blond. Friseure differenzieren dann weiter nach Nuancen: Rotblond, Dunkelblond oder Hellblond. Das führt oft dazu: Dass man beim Friseur auf lauter kreative Bezeichnungen hinweist. Doch was passiert, wenn ich mit pechschwarzblonden Haaren hereintritt? Was würde für diese Spezies Frisur als Farbenbezeichnung herhalten? Die Antwort ist klar: keine akzeptable Einordnung im klassischen Sinne.
Ein anderer Gesichtspunkt: Es gibt eine Farbbezeichnung die sich abseits der gängigen Farbskalen einordnet. Sie wird oft als „Straßenköter“ bezeichnet und suggeriert eine Mischung aus Nicht-Blond und Nicht-Braun. Für viele mag dies abwertend klingen. Eine eigene Skala gibt es nicht – dennoch ist sie in der Umgangssprache verbreitet und bleibt ein zeitgemäßer Begriff.
Nun was ist mit dem Braun? Das erscheint mir eindeutig. Da gibt es kein Wenn und Aber. Braun bin ich – und darauf kann ich bestehen. Präziser ausgedrückt, es handelt sich um eine Nuance die als „Braun Chatin“ bekannt ist. Dieser spezifische Farbton zeigt, dass das Braun viele Gesichter hat – vom warmen Kastanienbraun bis hin zu kühlem Schokoladenbraun.
Schlussendlich bleibt die Antwort auf die Frage nach meiner Haarfarbe ambivalent. Eindeutig bin ich: Definitiv braun. Doch was zählt? Letztlich ist es die subjektive Wahrnehmung und die kulturellen Kone die unsere Ansichten zu Haarfarben prägen. Die Diskussion bleibt spannend und aufschlussreich.
