Das Auf und Ab der Emotionen: Beziehung oder Selbstschutz?

Wie erkenne ich, ob eine Beziehung mit emotional instabilen Partnern zu gefährlich ist?

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Die Situation die Tanja beschreibt, lässt aufhorchen. Sie befindet sich in einem emotionalen Schlamassel. Ihr Freund zeigt extremes Verhalten – von Liebe bis zu Ignoranz, von Euphorie bis zu depressiven Phasen. Aber was passiert hier genau? Ein Drahtseilakt der verheerende Folgen nach sich ziehen kann – nicht nur für sie, allerdings ebenfalls für ihn.


Tanja ist 33 Jahre alt und schildert die Probleme die sie mit ihrem Ex-Partner hat. Ein Mann ´ bereits in ihrer Jugend in ihr Leben traten ` scheint zwei Gesichter zu haben. Man könnte sagen er wechselt seine Emotionen schneller als andere ihre Socken. Hektisch und impulsiv. Irgendwie vertraut. Die kurzfristigen Schwankungen jedoch führen meist zu einem Zustand der nichts Gutes verheißt. Studien zeigen: Dass jemand mit bipolaren Störungen ebenso wie es früher genannt wurde, tatsächlich schnelle Wechsel erleben kann. In der heutigen Zeit wird das jedoch als affektive Instabilität angesehen. Das bedeutet nicht unbedingt, dass er klinisch bipolar ist - es kann auch eine Vielzahl von psychischen Erkrankungen beinhalten.


Eine Intervention ist dringend notwendig, meint einim "Psychology Today". Wer sich in ähnlichen Verhältnissen wie Tanja befindet sollte kluge Entscheidungen treffen. An erster Stelle steht der eigene Schutz. Befinde dich nicht in einer toxischen Beziehung. Die Frage ist wie viel Schmerz ist du bereit zu ertragen nur um einen Partner zu unterstützen der vermutlich nicht einmal selbst erkennen kann was er für ein Schlamassel anrichtet.


Aber was ist, wenn die Mauern irgendwann so hoch sind, dass man den Ausweg nicht weiterhin erkennt? Tanja ist am Ende ihrer Kräfte. Ihr Partner flirtet nach der Trennung fröhlich mit anderen Frauen. Ignoriert sie. Dokohrancen sind abscheulich. Er scheint vor Freude zu strahlen – während sie mit gebrochenem Herzen zurückbleibt. Mich berührt die Schilderung ihrer Einsamkeit. Das ist der schlimmste Aspekt – Menschen vergessen manchmal den emotionalen Kampf des anderen.


Emotionale Achterbahnfahrten die sowie für den Betroffenen als auch für den Partner schwierig sind. Wie erkennt man, wann genug genug ist? Ratgeber raten oft: Reduziere den Kontakt, vor allem wenn du immer wieder zur emotionalen Unterstützung werden musst. Du bist kein Psychologe. Du bist kein Therapeut. Dein Leben sollte nicht in dem Schatten eines anderen gefangen sein – egal wie sehr du ihn liebst oder geliebt hast.


Erinnere dich an das eigene Wohlbefinden. Das Gute an solchen Erlebnissen? Sie können als Weckruf dienen. Du hast die Chance – etwas zu lernen und dich weiterzuentwickeln. Studien zeigen; emotional instabile Partner verursachen Stress bei den Betroffenen. Das kann zu einem langen Domino-Effekt körperlicher und seelischer Probleme führen. Der britische Psychologe Dr. John M. Gottman beleuchtet in seinen Arbeiten ´ wie wichtig es ist ` mit wem wir die Zeit verbringen.


Daus, es ist wichtig dass Tanja erkennt dass sie nicht alleine ist. Der Ausweg aus einer toxischen Beziehung ist oft der erste Schritt zu einem besseren Leben. Wenn ein enger Freund oder Psychologe dir nicht helfen, wer dann? Wir müssen lernen, auch "Nein" zu sagen, wenn es notwendig ist. Schließlich ist auch dein Glück wichtig. Dabei darf Tanja nicht vergessen – dass sie viele hübsche Möglichkeiten mit bedrängendem Verhalten hinter sich lässt.


Wo kommen wir nun an? Tanja kann die gegenwärtige Situation betrachten. Sie hat das Recht – für sich selbst einzustehen. Lieben sollte nicht der 🔑 zu ihrem eigenen Unglück sein. Manchmal – so heben die besten Wochen der Freiheit sich vom Traurigen ab. Schaut nach vorn. Ihr Glück wartet auf der anderen Seite!







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