Katzen sind faszinierende Wesen. Wenn man die eigene Wohnung mit ihnen teilt, stellt man oft fest – in diesem Fall, vor einem Monat haben sich zwei Kater ins Heim begeben – dass sie ihre Bezugspersonen mit einer bemerkenswerten Vorliebe auswählen. Sie suchen sich gezielt aus ´ wer für sie wichtig ist ` und identisch agieren sie. Dies kann manchmal zu bestätigen oder ebenfalls zu konflikthaften Situationen führen. Im beschriebenen Fall hat die Besitzerin festgestellt ´ dass die Kater nachts gerne ihre Nähe suchen ` während ihr Freund zurückstecken muss. Dies wirft die Frage auf – warum ist das so?
Katzen sind soziale Tiere jedoch sie haben ihre eigenen Regeln. Ihr Verhalten ist oft ein Spiegelbild ihrer individuellen Empfindungen. Das gereichte Schnurren der Kater erfüllt das Zimmer und lässt uns glauben, dass es eines der schönsten Schlaflieder ist – Zweifel daran gibt es kaum. Aber es wird auch problematisch: So sehr das Schnurren beruhigend sein kann wenn man auf der Jagd nach 💤 ist kann manche Nacht zur Herausforderung werden.
Die Entscheidung, zu wem die Katzen sich hingezogen fühlen ist nicht einfach erklärbar. Oft spielt die vorherrschende Stimmung einer Person eine Rolle. Das heißt – wenn jemand oft nervös ist oder eine unruhige Ausstrahlung hat, wird das der 🐈 nicht entgehen. Tatsächlich scheint es wie könnten die Tiere eine Art seelisches Karma wahrnehmen. Es spielt dabei keine Rolle – ob jemand Katzen liebt oder nicht.
Die Besitzerin hat jedoch auch interessante Beobachtungen angestellt. Sie verwies darauf: Dass ihr Freund trotzdem seiner Bemühungen um die Kater nicht den gleichen Anklang findet. Wie sie weiter festgestellt hat ´ können Kater unterscheiden ` wer in der Wohnung weiblich oder männlich ist. Als „Ersatzmama“ wird sie von den Kätzchen möglicherweise höher eingestuft, als ihr Partner. Geben sie sich also die Mühe mit einem anderen näheren Bezugspunkt eine Beziehung aufzubauen könnte das auf lange Sicht helfen.
Es kann helfen, Zeit mit den Katern zu verbringen. Spielerische Aktivitäten sind empfohlen. Beschäftigung und der Einsatz von Leckerlis können den kleinen Kätzchen zeigen: Da ist jemand, den sie mögen können. Kuscheln und Tändeln ist ein Weg diese Bindung zu intensivieren. Auch das bloße Anblinzeln kann dabei eine Kommunikation darstellen. Körpersprache ist für Katzen besonders wichtig. Sie deuten das als Zuneigung.
Doch kann man sich sicher sein, dass sich hierüber eine Änderung erreichen lässt? Zweifel bleiben. Katzen haben bekanntlich ihre eigenen Prioritäten. Sie sind oft eigenwillig. Das zeigt sich in dem Beispiel, dass bei Ankunft von Zuhause aus die Kater sich schon von weitem bemerkbar machen, sobald die Katze im Anmarsch ist.
Trotz aller Herausforderungen gibt es Geschichten des Wandels. Sicherlich lassen die genannten Tierschutz-Geschichten und die langfristige Bindung Hoffnung aufkeimen. Der Geduld und der liebevollen Fürsorge kommt demnach große Bedeutung zu. Zielstrebigkeit und Respekt vor den Bedürfnissen der Katzen können den gewünschten Einfluss auf deren Haltung zur Bezugsperson haben.
Katzen suchen sich stets ihren eigenen Weg und das kann man nicht erzwingen. Oft wird ein ruhigerer Schlaf für den Menschen vielleicht nicht abgedeckt. Stattdessen ist Geduld gefragt – täglich sollte der Kontakt und das Verständnis gefördert werden. Irgendwann falls der Partner weiterhin den Freiraum bietet könnten auch die Kater entschieden, ihm vorübergehend ihre Zuneigung zu zeigen. Letztlich bleibt also die Frage: Wird das nächtliche Chaos anhalten oder wird es zu einem harmonischen Schlafplatz für alle beteiligten Lebewesen umgestaltet?
