Ohrloch stechen – Wie läuft der Prozess ab und was sollten Sie wissen?

Wie ist der Ablauf beim Ohrlochstechen und wie stark sind die Schmerzen wirklich?

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Das Ohrlochstechen hält viele Vorurteile bereit. Vor allem Angst vor den Schmerzen schadet. Zunächst einmal ist es wichtig zu wissen: Dass jeder Mensch individuelle Empfindungen hat. Die Schmerzempfindung variiert von Person zu Person und kann nicht pauschalisiert werden. Ein entscheidender Punkt ist das gewählte Verfahren – hier wird zwischen dem Schießen und dem Stechen mit einer Kanüle unterschieden. Letzteres gilt als die bevorzugte Methode da sie weniger belastend für das Gewebe ist.


Wenn jemand sich für ein Ohrloch entscheidet, bringt das immer ebenfalls Unsicherheiten mit sich. Das einfache Schießen, bei dem mit einem 🖊️ markiert wird ist in vielen Studios verbreitet. Doch beim Stechen mit einer Kanüle ist der Ablauf präziser. Oft wird das Ohr vorher desinfiziert. Danach erfolgt die Anzeichnung – hierbei wird die optimale Position für das Ohrloch festgelegt. Dieser Punkt ist entscheidend für ein harmonisches Endergebnis.


Bleiben wir bei den Vorzügen – die Verwendung einer Kanüle ist hygienisch. Hierbei wird das Gewebe nur durchstochen. Das Risiko, dass das Gewebe zerfetzt wird, ebenso wie beim Schießen mit einer Pistole ist beim Stechen nicht gegeben. Ein seriöser Piercer arbeitet stets unter sterilen Bedingungen – ein wichtiger Faktor um Entzündungen zu vermeiden. Bei piercingschießenden Verfahren hingegen ist die Sterilität der Pistole oft fraglich.


Wie lange dauert der Vorgang? Es kommt darauf an. In der Regel ist der gesamte Prozess innerhalb von 10 bis 15 Minuten abgeschlossen – inklusive Auswahl und Beratung. Das Stechen selbst geschieht schnell – etwa in 10 Sekunden. Tatsächlich berichten viele, dass beim Stechen kaum Blut fließt. Bei richtiger Durchführung sollte das nicht der Fall sein und die Schmerzen sind nach kurzer Zeit vorüber.


Wer eine größere Sicherheit möchte, sollte sich vorab bei einem Piercing-Studio beraten lassen. Die Auswahl des Schmucks ist ähnlich wie von Bedeutung. Gold- oder Silberohrringe reduzieren die Wahrscheinlichkeit einer Entzündung. Vor dem Einsetzen des Ohrrings wird das Ohrläppchen gereinigt und der Schmuck anschließend eingesetzt.


Es gibt einige Mythen rund um das Ohrlochstechen. Die Vorstellung ´ dass es stark schmerzen würde ` ist nicht ganz richtig. Nach dem Stechen kann es ein leichtes Ziehen oder sogar Schwellungen geben – das ist ganz normal. Viele berichten – dass die unangenehme Empfindung nur kurzwierig ist und man sich schnell an den neuen Ohrschmuck gewöhnt.


Zusammengefasst lässt sich sagen: Wer sich für das Stechen eines Ohrlochs entscheidet, sollte dies gut abwägen. Mit einer guten Beratung und der Wahl eines seriösen Piercers bleiben die Ängste in der Regel unbegründet. Es lohnt sich – den Prozess ruhig und mit einem positiven 💭 anzugehen. Die Vorfreude auf das neue Ohrloch kann die Nervosität schnell vertreiben.







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