Nostril-Piercing: Pflege und mögliche Komplikationen – Was Sie wissen sollten

Ist mein neu gestochenes Nostril-Piercing möglicherweise entzündet?

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Das Piercen erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Das erste Nostril-Piercing kann jedoch ebenfalls einige Unsicherheiten mit sich bringen. Wenn Sie sich am Dienstag ein Nostril-Piercing haben stechen lassen, könnten Sie nun besorgt sein. Hinweise auf Entzündungen sind oft irreführend und könnten einfach Teil des Heilungsprozesses sein. Lassen Sie uns über die richtige Pflege häufige Symptome und mögliche Komplikationen sprechen.


Nach dem Stechen kann es in der Tat zu verschiedenen Reaktionen im Körper kommen. Blutungen sind häufig - insbesondere in den ersten Stunden. Ein Brennen und Schwellungen können ähnlich wie auftreten. Diese Symptome sind in der Regel ganz normal. Ein rotes und geschwollenes Piercing kann auch durch die Manipulation während der Reinigungsphase entstehen. Gerade bei Neulingen ist das häufig der Fall. Die Verwendung von Octenisept ist grundsätzlich eine gute Wahl zur Desinfektion.


Die Kruste die sich an der Innenseite bildet, kann genervt werden. Sie könnte wie Eiter aussehen ´ ist in der Regel aber einfach ein Zeichen dafür ` dass der Körper heilt. Meist entwickelt sich der Schorf – wenn Wundflüssigkeit austritt. Zu früh abkratzen ist nicht ratsam. Warten Sie – bis der Schorf sich von alleine ablöst. Bringen Sie jedoch keine Bakterien an die Wunde.


Die Anwendung eines warmen feuchten Wattestäbchens kann helfen den Schorf sanft zu lösen. Entfernen Sie diesen jedoch niemals mit Gewalt. Verwenden Sie stattdessen ebenso wie empfohlen keine herkömmlichen Wattestäbchen die fusseln könnten. Küchenrollen oder spezielle Wundtücher sind als Alternativen sinnvoll. Sie sind hygienischer und minimieren das Risiko einer Entzündung.


Kühlen kann Schwellungen weiter reduzieren. Ein Kühlpack - jeweils 10 Minuten auflegen und dann 10 Minuten Pause machen - wirkt Wunder bei unangenehmen Schwellungen. Doch nicht nur das – auch eine gute Pflege ist entscheidend. Es empfiehlt sich, das Piercing mindestens vier Wochen lang regelmäßig zu desinfizieren.


Ein weiterer Punkt, über den oft wenig gesprochen wird: der Hygiene. Bakterien lieben unsere Fingernägel und die Haut unserer Hände. Das Risiko einer Infektion steigt – wenn Sie mit den Fingern an das Piercing gehen. Ein Zahnstocher der vorher eingesprüht wird kann hygienisch wirken vorausgesetzt er sanft angewendet wird.


Zusätzlich können Hausmittel wie kalter Kamillentee die Wundheilung fördern. Kamille hat entzündungshemmende Eigenschaften. So reizt sie die Haut nicht zusätzlich.


Wenn die Symptome anhalten oder sich verschlimmern, suchen Sie lieber bald Ihren Piercer auf. Dieser hat nicht nur Erfahrung · allerdings kann Ihnen auch erste Hinweise darauf geben · ob eine Entzündung vorliegt.


Eine Entzündung ist nicht häufig, insbesondere wenn die richtige Pflege durchgeführt wird. Halten Sie jedoch die Augen offen. In den meisten Fällen heilt Ihr Piercing ohne weitere Komplikationen. Genießen Sie Ihr neues Piercing und denken Sie daran - Geduld ist der 🔑 zur Heilung.







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