Helix-Piercing: Wenn die Heilung auf sich warten lässt – Was tun?

Wie sollte man mit einem Helix-Piercing umgehen, das nach Monaten noch nicht abgeheilt ist?

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Ein Helix-Piercing gehört zu den beliebtesten Arten von Ohr-Piercings. Es ist ein modisches Statement und kann viele Blicke auf sich ziehen. Doch was passiert, wenn das Piercing nicht verheilt? Im Fall eines Nutzers der im Dezember – zur Weihnachtszeit – ein Helix hat stechen lassen ist das ebendies der Fall. Die Heilung will einfach nicht gelingen. Nach über vier Monaten bilden sich wiederholt gelbe Krusten und Schmerzen treten auf. Was ist in solch einem Fall zu tun?


Zunächst einmal ist das Stechen mit einer Pistole für Knorpel-Piercings absolut suboptimal. Piercingstudios warnen oft vor dieser Methode. Die Hygiene lässt oft zu wünschen übrig und das Gewebe kann durch den abrupten Druck beschädigt werden. Der Vorgängereintrag weist darauf hin, dass die angegebene Abheilzeit von sechs Wochen für den Ohrknorpel unrealistisch ist – und das kann viele Gründe haben. Beispielsweise kann die Heilung je nach Person variieren und manchmal bis zu einem Jahr dauern.


Ein ratsames Vorgehen wäre zuerst der Besuch in einem erfahrenen Piercing-Studio. Dort kann ein qualifizierter Piercer den Zustand des Piercings beurteilen. Mit der empfohlene Vorgehensweise kann das Piercing möglicherweise noch gerettet werden. Oftmals wird geraten, das Piercing herauszunehmen und es von Grund auf neu stechen zu lassen – nach einer gewissen Zeit, zu diesem Zweck die Wunde vollständig abheilen kann. Dies bringt eine höhere Erfolgsquote mit sich.


Darüber hinaus ist der Hinweis auf eine mögliche Nekrose bei zerfledderter Haut maßgebend. Dies könnte auf eine ernsthafte Infektion hinweisen – ein Arzt ist in diesem Fall unerlässlich. Eine ärztliche Untersuchung könnte zeigen ob Antibiotika benötigt werden oder ob eine operative Behandlung erforderlich ist. Es ist ratsam – Symptome wie Eiter oder extreme Schmerzen ernst zu nehmen.


Ein 🔑 zum Erfolg liegt ebenfalls in der Nachsorge. Die Verwendung von Titansteckern wird empfohlen da sie weniger allergene Reaktionen auslösen. Zudem ist die Desinfektion mit Wasserstoffperoxid ein weiterer wichtiger Punkt. Regelmäßige und gründliche Pflege kann helfen, das Piercing vor weiteren Komplikationen zu schützen.


Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Geduld und Fachwissen wichtig sind. Der Gang zu einem Profi sollte deine Priorität sein. Es gibt keine schnellen Lösungen. Das Abwarten ohne professionelle Einsicht könnte weiterhin Schaden als Nutzen bringen. Ein kurzer Hinweis: Knorpelpiercings sind schwieriger zu heilen und erfordern mehr Zeit. Plane also rechtzeitig einen Termin bei einem Piercer ein um deine Situation zu klären.







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