Wie Gesichtsausdrücke und Körpersprache unser Auftreten beeinflussen

Wie kann unsere Mimik unser Social-Image beeinflussen?

Uhr

Der erste Eindruck zählt - diesen Satz kennt jeder. Manche Menschen haben jedoch mit einem besonderen Problem zu kämpfen. Sie wirken auf andere arrogant oder überheblich ebenfalls wenn sie das gar nicht beabsichtigen. Der Ursprung dieses Missverständnisses liegt oft im Gesichtsausdruck oder in der Körpersprache. Oft ist dieser Eindruck unbeabsichtigt und kann weitreichende Folgen haben. In diesembeschäftigen wir uns mit den Ursachen und geben Tipps, ebenso wie man seinen Eindruck auf andere Menschen positiv verändern kann.


Ein paar Freundinnen einer jungen Frau äußern, dass sie manchmal einen "arroganten" Blick hat. „Aber das kann nicht sein“, denkt sie sich – denn sie sieht sich selbst nicht so. Viele andere Menschen könnten ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Eine Studie die im Jahr 2021 veröffentlicht wurde, zeigt, dass Mimik und Gestik entscheidend für unsere Wahrnehmung durch andere Menschen sind. Oft sind es kleine Dinge die eine große Wirkung haben. Vielleicht liegt es am unbewussten Hochziehen der Augenbrauen oder dem ungenauen Kinn-Heben.


„Ich war auch mal in der gleichen Situation“, teilte jemand mit. „Niemand wollte mit mir sprechen weil sie dachten ich sei arrogant.“ Das ist frustrierend. Unbewusste Signale wie eine verschlossene Körperhaltung oder ein Blick der nicht einladend erscheint können andere Menschen davon abhalten Kontakt aufzunehmen. Diese Empfindung bedarf einer Veränderung. Es könnte einen positiven Unterschied machen die Körperhaltung zu achten. Ein offenes Lächeln zieht viele Menschen an und vermittelt Freundlichkeit.


Die erwähnte Person hat im Laufe der Zeit Techniken entwickelt um diese Eindrücke zu verändern. „Man muss sich bewusst machen“, erklärt sie. „Egal ob Mimik oder Tonfall – alles spielt eine Rolle.“ Ein Tonfall kann das Gefühl von Überheblichkeit transportieren, obwohl die Absicht eine andere ist. Wenn die eigene Ausstrahlung unsicher wirkt werden Menschen oft abgeschreckt. Solche Eigenschaften sind nicht immer klar und erfahrene Beobachter nehmen sie möglicherweise als überheblich wahr.


Wie kann man also den Eindruck von Arroganz vermeiden? Eine Möglichkeit ist mit Freunden offen zu sprechen. Vielleicht kennt jemand die eigene Wahrnehmung und bietet wertvolles Feedback. Humor kann ähnlich wie helfen. „Frag einfach mal jemanden, ob du einen Zornesblick hast“, würde jemand empfehlen. Mit einem Scherz lockert man die Stimmung und zeigt: Dass man selbstbewusst an der eigenen Ausstrahlung arbeitet. Das kann auch die Angst vor negative Rückmeldungen mindern.


Der 🔑 liegt in der Selbstbeobachtung. Ist es das Hochziehen der Brauen oder die Körpersprache die eine abweisende Wirkung hat? „Ich habe mir das bewusst gemacht und geübt“, sagt ein ehemaliger Betroffener. „Über die Jahre bekam ich eine Lösung – ich war immer offener in Anspannungssituationen.“ Ein bewusster Umgang mit der eigenen Mimik kann also Wunder wirken. Jeder von uns ist in der Lage seine Einstellung zu verändern und letztendlich eine positive Aura auszustrahlen.


Schlussendlich ist der Umgang mit unserem sozialen Image ein ständiger Prozess. Rückmeldungen von Freunden sind wichtig und wertvoll. Es bedarf der Achtsamkeit gegenüber den eigenen Gesichtsausdrücken und Gesten. Die Lösung könnte einfach sein – offen und ehrlich zu sein. Wenn wir uns anstrengen ´ um authentisch zu wirken ` so können wir möglicherweise das Bild von Arroganz zerstreuen und bessere Verbindungen zu anderen Menschen aufbauen.







Anzeige