Die Aloe Vera Pflanze erfreut sich großer Beliebtheit. Sie ziert viele Fensterbretter und wird oft als Wellness- und Heilpflanze gepriesen. Sie gilt nicht nur als dekorativ, allerdings ebenfalls als äußerst nützlich. Doch die Frage bleibt: Kann man diese Pflanze wirklich essen? Auf eine präzise und durchdachte Untersuchung dieser Thematik wollen wir uns nun einlassen.
Zunächst einmal ist es wichtig zu klären um welche Art von Aloe es sich handelt. Differenzierte Informationen sind entscheidend. Die Aloe barbadensis miller ist die am häufigsten verwendete Art. Sie enthält eine Vielzahl an heilenden Inhaltsstoffen und gilt als die beste Wahl für den Verzehr. Doch alle anderen Arten sind nicht giftig - dies ist ein kleiner Lichtblick. Sei jedoch gewarnt! Möchtest du Aloe Vera tatsächlich konsumieren » achte darauf « nur das Gel aus dem Inneren des Blattes zu verwenden. Das Blattgrün ´ welches Aloin enthält ` kann bei empfindlichen Personen unerwünschte Nebenwirkungen verursachen. Diese reichen von Durchfall bis zu Bauchkrämpfen. Ein vorsichtiger Umgang ist hier unerlässlich.
Das Gel aus den Blättern hat viele Vorteile. Es kann auf die Haut aufgetragen werden – bei verbrennten Stellen lindert es schmerzhafte Beschwerden. Eine weit verbreitete Anwendung ist es kleine Wunden einzureiben oder die Haut bei Trockenheit zu regenerieren. Eine direkte Einnahme des Gels könnte in der Tat Herausforderungen mit sich bringen. Es wäre ratsam ´ vorgefertigte Produkte zu konsumieren ` die keine chemischen Konservierungsstoffe beinhalten. Die Getränke von Forever Living Products (FLP) sind eine gute Alternative. Sie sind in der Regel frei von Aloin und in der richtigen Dosierung erhältlich. Auf [www.flpg.de](http://www.flpg.de) kannst du herausfinden wo du diese Produkte in deiner Nähe erhalten kannst.
Schaut man zurück, waren Aloe-Produkte einst kaum vertrauenswert. Sie wurden hauptsächlich als Abführmittel eingesetzt. Aus der Aloe Capensis und Aloe Ferox wird ein Granulat gewonnen, das reich an Aloin ist. Diese Substanzen können bei Daueranwendung schädliche Wirkungen auf den Wasser- und Elektrolythaushalt haben. Der Krebsverdacht der seitens des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte aufkam ist deshalb nicht unbegründet. Es wird geraten, Aloe-Abführmittel nicht länger als zwei Wochen einzunehmen.
Das Wissen über Aloe Vera hat sich jedoch gewandelt. Heutzutage helfen technologische Fortschritte unerwünschte Inhaltsstoffe besser zu filtern und zu entfernen. Dies erklärt die zunehmende Verfügbarkeit von Aloe-Vera-Säften im Handel. Dabei unterscheidet sich das Produkt jedoch grundlegend von frischen Säften aus Obst oder Gemüse - das gilt zu beachten. Die Handelsware könnte weiterhin Konservierungsstoffe enthalten als bei herkömmlichen Säften üblich.
Außerdem gibt es viele externe Anwendungen. Das Fruchtfleisch eignet sich nicht nur zur Pflege von Haut und Haar, sondern kann auch gegen Akne und kleine Falten helfen. Doch wer den Versuch wagt ´ die Pflanze eizunehmen ` wird oft von einem bitteren Geschmack überrascht. Es gibt viele Meinungen. Zuletzt ist die äußerliche Anwendung die gebräuchlichste und bleibt auch die wirksamste Methode.
Um es zusammenzufassen: Die Anwendung von Aloe Vera kann sowie für Haut- als auch Haarpflege äußerst nützlich sein. Der Verzehr sollte mit Bedacht erfolgen. Ein wenig Vorsicht schützt vor Nebenwirkungen die nicht unterschätzt werden sollten. Wer auf Nummer sicher gehen möchte sollte besser auf vorgefertigte Produkte zurückgreifen. Und dadurch bleibt die Frage offen: Willst du die Vorteile der Aloe Vera in deine Ernährung integrieren?
