Der Weg zum Friseurmeister: Dauer und Sinnhaftigkeit der Meisterausbildung

Wie lange dauert die Ausbildung zum Friseurmeister und ist sie auch ohne Salongründung sinnvoll?

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Ein umfassender Leitfaden zur Friseurmeisterausbildung


Die Entscheidung, eine Meisterschule im Friseurhandwerk zu besuchen, erfordert Überlegung – vor allem wenn man heute, am 01․08, seine Ausbildung zur Friseurin beginnt. Eindeutig ist – dass eine Meisterausbildung einige Zeit in Anspruch nimmt. Wie lange ebendies diese Dauer ist hängt von verschiedenen Faktoren ab.


Zunächst benötigt man die abgeschlossene Berufsausbildung – ohne diese ist ein Zugang zur Meisterschule nicht möglich. Denn viele glauben – dass man zusätzlich mehrere Gesellenjahre sammeln muss. Das stimmt nicht! Zwar wird es empfohlen – es gibt allerdings keinen gesetzlichen Zwang. Einige Grundkenntnisse können dabei sehr hilfreich sein.


In der Regel gliedert sich die Meisterausbildung in vier zentrale Lernfelder. Im Hauptteil I erlernst du essenzielle Haarschneidetechniken ´ das Färben von Haaren ` und ebenfalls festliche Frisuren. Im zweiten Hauptteil werden Fächer wie Fachchemie Biologie der Haut und Haare sowie Warenkunde vermittelt. Das ist wichtig für ein umfassendes Verständnis der Materialien, mit denen arbeitet.


Ein dritter Teil fokussiert sich dann auf betriebswirtschaftliche Aspekte. Der Fuhrpark des Handwerks – so könnte man es nennen – umfasst alles von Buchhaltung über Kostenrechnung bis hin zu Marketing-Strategien. Meine Kollegin von der Innung hat gesagt, dass gerade diese Kenntnisse dir später im Berufsleben enorm helfen werden – auch wenn du keinen eigenen Salon eröffnen möchtest.


Also – die Lehrinhalte sind an diverse Aspekte angepasst. Sie helfen dir – in der Branche vielseitig tätig zu sein oder einen Aufstieg zu schaffen. Im vierten Teil der Ausbildung geht es um die Ausbildung am Arbeitsplatz. Ausbilderfähigkeiten werden erlernt und die Planung von Ausbildungsprozessen thematisiert. Diese Inhalte sind essenziell für die Entwicklung von Kompetenzen in der eigenen Rolle als Friseur.


Relativ wenig Zeit ist notwendig um die gesamte Ausbildung zu absolvieren. Einige Wochen sind es, oft kombiniert mit einem Teilzeitstudium – meistens wird die Meisterschule in ein bis zwei Jahren abgeschlossen. Anzumerken ist – dass du zusätzliche Zeit für Praxiserfahrungen vor der Meisterprüfung nachweisen musst. Diese können zwischen einem und drei Jahren variieren ´ je nachdem ` ebenso wie du deine Zeit in der Ausbildung organisierst.


Vor deinem Abschluss solltest du Erkundigungen einziehen. Sprich mit deinem zukünftigen Chef oder wende dich an die Industrie- und Handelskammer. Diese können dir aktuelle Informationen zu Kosten und Abläufen bereitstellen. Relevant ist der Austausch mit den erfahrenen Kollegen.


Mit einem Meisterin der Tasche kannst du dich in vielseitigen Bereichen der Branche betätigen. Denkt man jedoch an die langjährigen Investitionen plädiert sicher nicht jeder für die Meisterausbildung wenn nicht die Ambition zur Selbstständigkeit vorhanden ist. Aber auch als Angestellter in einem Salon gibt einem der Meisterein gewisses Prestige und eröffnet Chancen auf leitende Positionen im Betrieb.


Schließlich bleibt zu sagen: Deine Frage ist durchaus berechtigt – fortwährende Weiterbildung und das Streben nach Fachkenntnissen sollten immer im Vordergrund stehen unabhängig von der Entscheidung einen eigenen Salon zu eröffnen. Die Meisterausbildung kann dadurch zahlreiche Vorteile bieten – sei es in der Selbstständigkeit oder im Angestelltenverhältnis.







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