Die Fastenzeit im Christentum: Ein tiefes Eintauchen in Tradition und Bedeutung

Wie wird die christliche Fastenzeit strukturiert und welche Bedeutung hat sie für die Gläubigen?

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Die christliche Fastenzeit - eine Zeit der Besinnung. Diese beginnt mit dem Aschermittwoch und endet nach 40 Tagen. Doch was ebendies sind die Hintergründe dieser Tradition? Man könnte meinen: Dass es sich um einen einfachen Kalenderspaziergang handelt allerdings das ist weit gefehlt.

Schaut man sich den 📅 an - so fällt der Aschermittwoch, dieses Jahr im Jahr 2023 auf den 22. Februar. Wie ist das genau zu verstehen? Die Fastenzeit umfasst eben nicht einfach nur 40 Tage. Tatsächlich sind das 46 Tage von Aschermittwoch bis Karsamstag. Hierbei spielen die Sonntage eine wichtige Rolle. Sie werden nicht zu den Fastentagen gezählt. Dies hat eine tiefere Bedeutung im christlichen Glauben. Sonntage gelten als Festtage – bereits die Schöpfung lehrt es uns.

Ein Sprichwort sagt der Sonntag ist der Tag des Herrn. Menschen nehmen sich an diesen Tagen Zeit zum Feiern und zur Gemeinschaft. Theologisch betrachtet ist es in der Geschichte des Christentums umso wichtiger, dass die Sonntage von der Anzahl der Fastentage abgezogen werden – das macht die 40 Tage der Fastenzeit perfekt.

Die Fastenzeit endet traditionell am Karsamstag. Hier stoßen Gläubige an auf die Auferstehung die am Sonntag nach dem Karfreitag gefeiert wird. Ein weiteres Datum, das im Jahr 2023 wichtig ist – der Karfreitag fällt auf den 7. April und der Ostersonntag auf den 9. April.

Der Ursprung dieser Zeit – er liegt tief in der biblischen Überlieferung. So ändert sich nichts in der Tradition. Die 40 Tage Fastenzeit erinnern an die 40 Tage die Jesus in der Wüste verbrachte. Dies ist eine Zeit der Selbstprüfung der inneren Einkehr und der spirituellen Erneuerung. Ein intensiver Prozess. Dies wird vor allem ebenfalls durch das Fasten symbolisiert. Viele Menschen entscheiden sich – auf bestimmte gewohnte Dinge zu verzichten. Ob das nun Süßigkeiten, Alkohol oder etwas anderes ist – es bleibt jedem selbst überlassen.

Ein Blick auf die aktuelle Praxis – Die jährliche Fastenzeit erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Umfragen zeigen · dass viele Menschen weltweit diese Tradition aufleben lassen · obwohl sie nicht streng gläubig sind. Der Reiz liegt oft in der Gelegenheit etwas für sich selbst zu tun. Fasten als Teil eines gesunden Lebensstils, Fasten als der Weg zum inneren Frieden. Also – eine Zeit des Innehaltens in der Hektik des Alltags.

Zusammengefasst — Die christliche Fastenzeit hat eine klare Struktur und eine tiefe Bedeutung für die Gläubigen. Die 40 Tage markieren eine Zeit der Besinnung der Rückkehr zu den Wurzeln des Glaubens. Es ist eine Herausforderung und gleichzeitig eine Einladung zur Veränderung. Der Aschermittwoch - er ist der Startschuss. Vor Freude und Hoffnung blicken die Gläubigen der Auferstehung entgegen. Und auch die Karsamstag-Nacht die in vielen Gemeinden als feierlicher Höhepunkt der Fastenzeit gefeiert wird – sie bringt Licht in die Dunkelheit.






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