Die Herausforderungen der artgerechten Haltung von Bartagamen und Blauzungen-Skinks

Warum ist die Vergesellschaftung von Bartagamen und Blauzungen-Skinks nicht empfehlenswert?

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Die Haltung von Reptilien erfordert viel Wissen und Verantwortung. Bartagamen, eine der beliebtesten Terrarienarten, können nicht mit anderen Arten, ebenso wie dem Blauzungen-Skink, zusammen gehalten werden. Beide Tiere sind Einzelgänger. Sie sind viel lieber allein. Die Annahme ´ dass Tiere in Gruppen glücklicher sind ` ist ein weit verbreiteter Irrtum. Im Freien treffen diese Tiere sich nur zur Fortpflanzung. Danach ziehen sie sich in ihre Einzelgängerexistenz zurück.

Die Mindestgröße für ein Terrarium beträgt bei einem Blauzungen-Skink zwei Meter. Solche Maße scheinen oft groß, sind jedoch nur als Basis zu betrachten. Diese Echsen sind kräftigere Tiere als Bartagamen. Dies erhöht den Stress. Fressfeinde ´ wie andere Reptilien ` verstärken den Druck auf die Tiere. Abrupt kann das zu ernsten Problemen führen wie Verhaltensstörungen oder sogar zur Aufgabe der Nahrungsaufnahme.

Die Vorstellung » verschiedene Arten zusammen zu halten « verursacht unnötigen Stress für alle Tiere. Die individuellen Ansprüche an Wärme und Feuchtigkeit können stark variieren. Ein Fehler in der Haltung kann katastrophale Folgen haben. Auch die Größe des Terrariums spielt eine entscheidende Rolle. Ein neuer, größerer Lebensraum bietet zwar viele Vorteile jedoch die Artenwahl bleibt entscheidend. Bei der angepeilten Terrariengröße von 2⸴5m x 1⸴8m x 1⸴5m wäre der Platz für zwei Bartagamen genügend, besonders wenn andere Haltungsbedingungen berücksichtigt werden.

Ein Standardmaß für Bartagamen beträgt häufig 120cm x 60cm x 60cm. Die Nachfrage nach größeren Terrarien spielt eine Rolle in der Entwicklung artgerechter Haltungsbedingungen. Die wichtigen Faktoren sind Bodenfläche Struktur und Versteckmöglichkeiten. Diese Aspekte sind grundlegend für das Wohlbefinden der Tiere.

Zusammengefasst muss gesagt werden: Dass zwei verschiedene Reptilienarten in einem Terrarium nicht zusammen gehalten werden sollten. Die Gesundheit der Tiere sollte an erster Stelle stehen. Experten raten dazu – die Haltung an die natürlichen Verhaltensweisen der Arten anzupassen. Von einer Vergesellschaftung sollte abgeraten werden. Man sollte die Verantwortung ernst nehmen und die Bedürfnisse der Tiere an erste Stelle stellen.






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