Umgang mit einer extrem rossigen Stute: Alternative Behandlungsmethoden und persönliche Erfahrungen

Welche alternativen Mittel und Methoden helfen, das Verhalten einer extrem rossigen Stute zu mildern?

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In der Welt der Pferdehaltung begegnet man häufig Herausforderungen die das Leben mit diesen Tieren komplex gestalten. Ein häufiges Problem ist das Verhalten von Stuten während der Rosse. Viele Pferdebesitzer berichten – dass ihre Stuten in dieser Zeit extrem hibbelig werden. Manchmal äußert sich das sogar in Verhaltensweisen die das Reiten nahezu unmöglich machen. Ein besorgter Pferdebesitzer schildert die Schwierigkeiten seiner Stute die in der Rosse nervös und unruhig wird. Der Besuch beim Tierarzt ergab, dass alles gesundheitlich in Ordnung ist freilich könnte der Eisprung eine maßgebliche Rolle spielen.

Eine Frage drängt sich auf: Gibt es alternative, weniger risikobehaftete Mittel die eine Besserung versprechen? Hier sind einige nützliche Ansätze die von anderen Pferdehaltern und Experten empfohlen werden.

Eine gern empfohlene Methode ist die Fütterung von Mönchspfeffer. Dieses Kraut soll helfen – die Intensität der Rosse zu reduzieren. Es wird behauptet; dass die Stute ruhiger und friedlicher wird. Vorteilhaft ist: Dass Mönchspfeffer eine pflanzliche Alternative bietet die häufig weniger Nebenwirkungen hat. Zu den Kräutern die in der Naturheilkunde häufig verwendet werden zählen ebenfalls Frauenmantel Passionsblume und Schafgarbe. Diese können im Bioladen erworben werden. Eine geregelte Fütterung – etwa ein Esslöffel dieser Mischungen, verabreicht von Tag 15 bis 21 des Zyklus – könnte den Hormonhaushalt der Stute ausgleichen. Dies stellt eine unbedenkliche Option dar die nicht die Teilnahme an Turnieren gefährdet.

Eine weitere Methode » die einige Pferdebesitzer ausprobiert haben « ist die Implantation einer Glasmurmel in die Gebärmutter der Stute. Diese Technik kann jedoch nicht bei jeder Stute den gewünschten Effekt erzielen. Bei den Tieren, bei denen es funktioniert kann die Rosse für einen Zeitraum von 3 bis 4 Monaten ausbleiben da der Körper durch die Glasmurmel eine Schwangerschaft simuliert. Es ist eine Überlegung wert, wenn man alternative Wege sucht um die Rosse zu managen.

Ein häufiges Hormonpräparat zur Behandlung von Rosseschwierigkeiten ist Regumate. Es ist wichtig ´ dies mit einem Tierarzt zu besprechen ` da Hormonbehandlungen auch Auswirkungen auf die Gesundheit und das Wohlbefinden des Tieres haben können.

Die Spieler und Turnier-Reiter müssen sich allerdings bewusst sein, dass für den Wettkampf riskante Mittel oft nicht in Frage kommen. Hier sollte stets im Vorfeld der Tierarzt konsultiert werden. Manchmal kann auch die einfache Anwesenheit eines Wallachs zusammen mit der Stute im Stall oder auf der Weide den Stress reduzieren. Durch Änderung der Stallumgebung und der sozialen Kontakte kann die Reaktionen der Stuten möglicherweise abgeschlossen werden.

Abschließend bleibt zu sagen, dass jeder Fall individuell ist. Es gibt jedoch zahlreiche Erfahrungen die den Umgang mit einer extrem rossigen Stute erleichtern können. Ob pflanzliche Alternativen, hormonelle Behandlungen oder Veränderungen in der Umgebung – die richtige Lösung wird oft durch persönliche Erfahrungen und ein enges Zusammenarbeiten mit dem Tierarzt gefunden.






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