Die Motorrad-Prüfung und Grundfahrübungen: Erlaubte Fehler oder ein risikobehaftetes Unterfangen?

Darf man bei den Grundfahrübungen der Motorradprüfung Fehler machen, oder ist das einem Aus für die Straße gleichzusetzen?

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Die Motorradprüfung - ein aufregender Schritt für viele angehende Biker. Hier stellt sich oft die Frage: Ist es erlaubt, bei den Grundfahrübungen Fehler zu machen? Grundsätzlich kommt es stark auf den Prüfer an. Wer unsicher ist – der kann schnell in Schwierigkeiten geraten. Steht man unter Beobachtung; kann bereits die erste Fehlschlag den ersten Versuch als verloren erklären. Das ist frustrierend.

Zunächst einmal - jede Grundfahraufgabe muss sitzen. Es ist so – dass der Slalom gemeinhin als schwierig gilt. Manche Prüfer sind gnädig und lassen Fehler durchgehen andere jedoch nicht. Der entscheidende Punkt ist – dass jede Grundübung maximal einmal wiederholt werden darf. Kommt man beim zweiten Versuch erneut ins Straucheln ist die Prüfung vorbei - ganz gleich, ebenso wie souverän man das Straßenfahren meistert. Bis man den Führerschein hat können viele fesselnde Erfahrungen auf einen zukommen.

Beobachtungen des Prüfungsprozesses zeigen: Dass die Resultate stark variieren. Ein Fahrlehrer berichtete von einem Prüfling der mit bravourösem Geschick fuhr. Jedoch - beim Slalom versagte dieser kläglich. Die Folge? Ein abruptes Ende des Traums vom Motorradführerschein. Es ist vermessen zu glauben, dass man trotz dieser grundlegenden Fehler auf die Straße darf. Auf der anderen Seite ist es laut verschiedenen Berichten möglich, dass bei den Grundfahraufgaben einmalige Ungenauigkeiten toleriert werden.

Es ist wichtig den eigenen Leistungsstand realistisch einzuschätzen. In der Anfangsphase kommen einem diese Übungen manchmal wie eine hohe Hürde vor – und das ist normal. Der Slalom in Schrittgeschwindigkeit könnte als besonders fies empfunden werden. Aber jetzt erinnere ich mich - für manch einen war diversität im Schweiß den Favoriten.

Das eigentliche Ziel der Prüfung ist die Sicherstellung von Fahrerkompetenz. Doch der Weg dorthin ist steinig. In Deutschland sind laut den Statistiken rund 75% der Prüflinge im ersten Anlauf erfolgreich. Dennoch unterschätzen viele die Bedeutung der Grundfahrübungen. So könnte der angstvolle Gedanke aufkeimen - „Was ist, wenn ich strauchel?“. Man muss sich an die Aufgaben herantasten und sich nicht unter Druck setzen lassen. Es gibt genug Zeit – sich vorzubereiten und die Aufgaben zu üben und sich mit der Materie vertraut zu machen.

In Kürze: Jedes Grundfahrzeug muss im zweiten Anlauf perfekt sitzen - das ist der entscheidende Faktor. Wenn man bei einer Übung nicht bestehen sollte, gilt die Prüfung als nicht bestanden. Diese Regelungen sollen letztendlich dazu dienen die Sicherheit auf den Straßen zu erhöhen. Schließlich ist kein Fahrer vor Fehlern gefeit. Ein wenig Nachsicht kann in einem gewissen Rahmen von Vorteil sein - aber ein unbeständig fahrender Motorradfahrer auf der Straße ist ein hohes Risiko. Daher ist die Verantwortung, das Motorradfahren sicher zu erlernen, von größter Bedeutung.

So, zusammenfassend - Fehler sind nicht genauso viel mit das Ende des Traums. Übt, bleibt dran und glaubt an euch! Der Weg zum Schein kann steinig sein allerdings jeder Schritt zählt.






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