Umgang mit der Post verstorbener Angehöriger: Was muss man beachten?

Was sollte man mit der Post machen, die an einen verstorbenen Angehörigen adressiert ist?

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Der Verlust eines geliebten Menschen ist niemals leicht. Plötzlich stehen viele vor einer Vielzahl unerwarteter Aufgaben und Fragen. Eine dieser Fragen dreht sich um die Post die nach dem Tod weiterhin zugestellt wird. Claudia schildert in ihrem Fall die Schwierigkeiten die sie dabei hat. Ihr Onkel verstarb am 2. Februar – allerdings die Post kommt weiterhin. Diese Situation ist nicht nicht häufig. Wie sollte man in einem solchen Fall vorgehen?

Ein möglicher erster Schritt könnte sein die erhaltene Post zu sortieren. Werbung kann einfach im Papiermüll landen. Wichtig ist – dass man keine nützlichen Informationen oder berechtigte Forderungen verpasst. Bei relevanter Post sollte man über die Möglichkeiten nachdenken. Hast du dir überlegt, dass du die Post einfach persönlich beim Briefträger oder der Poststelle abgeben kannst? Der Grund hierfür ist klar. Man kann um die Rücksendung der Briefe bitten. Diese Vorgehensweise ist üblicherweise unkompliziert.

Wenn du die Briefe retourniert ist es empfehlenswert - ein einfacher Vermerk reicht. Etwas in der Art von „Empfänger verstorben – zurück an Absender“ genügt. Manchmal fragt man sich: Welche Art von Post könnte noch zugestellt werden? Tatsächlich erhalten verstorbene Personen häufig Rechnungen, Banknachrichten oder ebenfalls Briefe von Behörden. Diese sind in der Regel an die Erben zu richten.

Die Verantwortung für die Nachlassangelegenheiten und alle damit verbundenen Pflichtbriefe liegt selbstverständlich bei den Erben. Aber wer darf sich überhaupt um das Erbe kümmern? In vielen Fällen sind dies Angehörige » die im Testament benannt sind « oder gesetzlich bestimmte Erben. Claudia könnte zudem in Erwägung ziehen ´ die Post an die Erben weiterzuleiten ` um alles im besten Sinne zu klären.

Daher ist es wichtig rechtzeitig die Erbschaft anzunehmen. So kann man Unklarheiten vermeiden. Ein weiterer Aspekt ist die Sensibilisierung im Umgang mit Post von Verstorbenen. Manchmal könnte man gar die Sprache lernen über die man mit den Institutionen kommunizieren sollte. Eine kleine Anekdote aus Claudias Fall könnte lehrreich sein: Man könnte denken, dass ein Tod weniger Papierkram bedeutet. In Wahrheit wird es für die Erben oft zum Gegenteil.

Abschließend kann man sagen: Dass es wichtig ist den Kontakt zu den Institutionen und dem Briefversand aktiv zu gestalten. Damit sorgt man für ein schlüssiges Vorgehen mit der Post die an Verstorbene adressiert ist. Man sollte nicht vergessen - das Ganze ist weiterhin als nur eine logistische Aufgabe. Es ist eine Frage des Respekts gegenüber dem Verstorbenen.






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