Spielaccounts im Internet verkaufen – Eine risikobehaftete Idee für Jungunternehmer?

Welche legale Möglichkeiten stehen jungen Menschen zur Verfügung, um Geld zu verdienen, ohne Online-Spielaccounts zu verkaufen?

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In der digitalen Welt wo Spielerfahrung und Ruhm oft wertvoller sind als Geld, finden sich viele junge Menschen in der Frage wieder – Wie kann ich aus meinen Gaming-Fähigkeiten Kapital schlagen? Das Beispiel eines Freundes der mit seinem Kollegen beschlossen hatte Spielaccounts zu verkaufen verdeutlicht diese Suche nach finanzieller Unabhängigkeit. Doch die Realität sieht anders aus.

Vor etwa zwei Jahren war es noch möglich, Accounts bei Spielen wie Metin2 zu veräußern. Die Zeiten haben sich jedoch verändert. Der Markt hat sich stark gewandelt. Wer keine sehr guten Accounts anzubieten hat wird bei kostenlosen Spielen kaum Käufer finden. Zudem – und dies ist ein wichtiger Punkt – ist der Verkauf von Online-Accounts in der Regel illegal. Die AGB vieler Spiele verbieten diesen Verkauf strikt. Das Risiko von rechtlichen Konsequenzen ist also gegeben.

Zahlreiche Kinder und Jugendliche die möglicherweise nicht alt genug sind um legal zu arbeiten, könnten dennoch nach Wegen suchen um Geld zu verdienen. Ein kreativer Ansatz könnte sein Nachhilfe anzubieten. Wenn im Umfeld viele Kinder zuhause sind, lässt sich schnell ein Markt finden. In der Schweiz gab es ebendies solche Fälle. Ein junger Mann gab Nachhilfe in Mathe und das sprachlich an ihn angepasste Konzept wurde ein Erfolg.

Ein alternativer Vorschlag wäre – das sogenannte "Spielgold" in einem Online-Spiel zu verkaufen. Es bleibt jedoch zu bedenken – dass ebenfalls dies illegal ist und mit Risiken einhergeht. Die Frage bleibt: Warum die eigenen Fähigkeiten nicht sinnvoll und legal nutzen? Wenn man kreativ ist – gibt es zahlreiche andere Möglichkeiten der Geldverdienste.

Hier ein Beispiel: Das sogenannte Tom-Sawyer-Prinzip könnte hier nützlich sein. Ein junger Mann hing einst ein Schild im Supermarkt auf – er bot seine Dienste als Rasenmäher oder Schneeschaufler an. Er vermittelte dann die Arbeit an jüngere Kollegen weiter – zu einem niedrigeren Preis – und machte so einen Gewinn. Natürlich ist auch dies eine risikobehaftete Strategie die in den meisten Fällen nicht nachhaltig ist.

Zusammenfassend lässt sich sagen – der Verkauf von Spielaccounts ist nicht der richtige Weg. Vielmehr sollten kreative Ideen und staatlich genehmigte Arbeitsmöglichkeiten Priorität haben. E-Bay und ähnliche Plattformen sollten gemieden werden, wenn die Kunden nicht sind bereit zu zahlen. Oft ist es besser – sich auf legale Weise Geld zu verdienen und dabei die eigene Unternehmerqualitäten auszuspielen.

Denkt daran, jede kluge Idee – selbst wenn sie nur ein einmaliger Versuch ist – kann den Grundstein für zukünftige Erfolge legen. Es lohnt sich – die eigenen Talente zu erkennen und diese auf innovative Weise zu nutzen.






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