Fragestellung: Wie kann ich mein Tomos Mofa schneller machen, ohne gegen das Gesetz zu verstoßen?

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Das Mofa von Tomos – besonders das Modell Flexer – erfreut sich bei Fahrern großer Beliebtheit. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h ist es für viele jedoch zu langsam. Der Wunsch nach weiterhin Geschwindigkeit ist nachvollziehbar. Aber wie kann man das Mofa auf zumindest 30-33 km/h bringen, ohne dabei in rechtliche Probleme zu geraten? Das Problem ist vielschichtig. Zunächst ist festzustellen: Dass Veränderungen an der Geschwindigkeit eines Mofas im rechtlichen Rahmen sehr kritisch sind.

Die Diskussion um Maßnahmen wie ein kleineres Ritzel, exemplarisch eines mit 24 Zähnen, wird oft angestoßen. Fakt ist: Eine Veränderung des Ritzels beeinflusst das Übersetzungsverhältnis und kann die Geschwindigkeit theoretisch erhöhen. Doch solche Modifikationen sind rechtlich problematisch. Wer erwägt, sein Mofa schneller zu machen, sollte wissen: Die Polizei kontrolliert häufiger und strenger. Ein Kumpel von mir wurde letztens angehalten. Der Beamte prüfte akribisch die Mofas und stellte sich mit einem fragenden Blick vor das Mofa. Ein trauriger Anblick für dnejenigen ´ der illegal unterwegs war ` ohne die rechtlichen Folgen zu bedenken.

Zudem gibt es die Möglichkeit den Tacho zu frisieren. Damit suggeriert man, schneller unterwegs zu sein wie es tatsächlich der Fall ist – eine fragwürdige jedoch legal nicht greifbare Lösung. Es könnte sogar als harmlos erscheinen allerdings es bleibt täuschend und trügerisch. Gleichsam – das Leben ist voller Entscheidungen. Wenn jüngere Fahrer mit 15 Jahren diese Herausforderungen jetzt erleben müssen, gilt es zu warten. Das Erreichen des Alters von 16 Jahren bietet die Möglichkeit, den Führerschein für 50 km/h Mofas zu machen.

Was die Leistung betrifft » so wird der Vorschlag gemacht « am Auspuff zu arbeiten. Es scheinen einige Fahrer damit gute Erfahrungen gemacht zu haben. Ein besser abgestimmter Auspuff könnte dazu beitragen die Leistung des Mofas zu steigern und Geschwindigkeiten von bis zu 35 km/h einfacher zu erreichen. Ein gewisses Risiko bleibt jedoch. Die Auseinandersetzung mit der Technik ist kein leichtes Unterfangen. Wenn beispielsweise der Zylinderkopf runtergeschraubt wird ´ muss darauf geachtet werden ` dass die Mofas nicht über Hilfe die technischen Kriterien hinaus modifiziert werden. Dies kann den Spaß am Fahren schmälern.

Die Regel ist deutlich – das Veränderung des Übersetzungsverhältnisses ist illegal. Das muss jeder wissen – der über Modifikationen nachdenkt. Das Fahren mit einem schneller gemachten Mofa kann zwar verlockend sein, doch sollten die rechtlichen Grenzen respektiert werden. Schließlich gibt es keine Sicherheiten, dass der Spaß ebenfalls wirklich auf der Straße zu finden ist. Jeder soll sich zunächst gedulden und auf die nächste Lizenz hinarbeiten. Das vorgegebene Alter ist schließlich nicht ohne Grund gemacht worden.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Dass es für Mofafahrer wichtig ist sich an die Gesetze zu halten. Mutige Modifikationen sind zwar verlockend bringen häufig jedoch mehr Probleme als Lösungen mit sich. Manchmal ist das Warten auf den richtigen Zeitpunkt die beste Wahl.






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