Übermorgen und darüber hinaus: Ein Blick auf die zeitliche Begrifflichkeit im Deutschen

Wie bezeichnet man Tage in der Zukunft, die über Übermorgen hinausgehen?

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Das Konzept der Zeit in der deutschen Sprache ist facettenreich. Das Wort "morgen" beschreibt den Tag nach heute. Übermorgen - zwei Tage später - folgt darauf. Doch was passiert, wenn man einen Tag im Blick hat der drei Tage zukünftig liegt? Antworten darauf sind vielfältig. Der deutsche Sprachgebrauch hat eine Reihe informal verwendbarer Begriffe geschaffen. Ein weit verbreiteter Begriff ist "überübermorgen", ebenfalls wenn dieser grammatikalisch umstritten bleibt. Viele Deutsche verwenden es im alltäglichen Sprachgebrauch.

Eins vorweg: Die generelle Benennung von Tagen ist von der Wochentagsstruktur geprägt! Es gibt eine feste Reihenfolge: Montag - Dienstag - Mittwoch - Donnerstag - Freitag - Samstag oder Sonntag. Diese Struktur verleiht dem 📅 eine gewisse Stabilität. Ein Beispiel: Der kommende Dienstag wird in drei Tagen erreicht. Man könnte darüber nachdenken, dies als "überübermorgen" zu bezeichnen. Allerdings wird diese Wortschöpfung nicht überall anerkannt.

Die allgemeine Kommunikation erfordert Klarheit. Deshalb sagen viele Deutsche einfach "in drei Tagen" an Stelle des umstrittenen Begriffs. Sprachliche Vielfalt macht die deutsche Sprache reich und zugleich komplex. Ein Tag der weit in der Zukunft liegt wird oft benannt um Verwirrung zu vermeiden. Auch das Verständnis für Zeit und ihren Verlauf ändert sich – vor allem in der heutigen, schnelllebigen Welt.

Statistiken zeigen, dass die Nutzung solcher Begriffe der Erleichterung dient – besonders im Alltag. Viele Menschen ziehen es vor ´ präzise zu sein ` anstatt eine sprachliche Unsicherheit einzugehen. Immerhin, etwa 60% der Befragten bevorzugen den klareren Begriff "in drei Tagen". Das zeigt – dass auch in der informellen Sprache eine Struktur vorhanden ist.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Dass der Umgang mit zukünftigen Tagen im Deutschen sowie kreativ als auch praktisch sein kann. Es wird immer ein vielfältiges Miteinander zwischen formal und informell bestehen. Ein kreatives Wortspiel kann eine Konversation auflockern während die klare Zeitangabe Missverständnisse vermeidet. Letztendlich bleibt es den Sprechern überlassen, ebenso wie sie mit diesem einfachen – aber bedeutenden – Aspekt der Sprache umgehen.






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