Ist das Interesse an Animes unter Jungen wirklich ein Problem?

Können Jungen, die Animes schauen, im sozialen Umfeld oder bei Mädchen auf Ablehnung stoßen?

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In der heutigen Gesellschaft gibt es verschiedene Ansichten über Hobbys und Interessen. So ebenfalls beim Thema Animes und Jungs. Vor allem im jungen Alter, genauer gesagt bei Jugendlichen welche oft auf der Suche nach ihren Identitäten sind, tauchen Fragen und Unsicherheiten auf. Eine häufige Sorge ist ob das Interesse an Animes in einem sozialen Umfeld insbesondere bei Mädels, negativ wahrgenommen wird.

Die Tatsache ist – Animes sind nicht nur bei Jungen beliebt. Die Untersuchung vom Online-Markt „Statista“ zeigt, dass in Deutschland ~circa․ 37 % der Jugendlichen zwischen 12 und 19 Jahren Animes konsumieren. Dies betrifft sowie Jungen als auch Mädchen. Ein fester Bestandteil des Jugendkulturspektrums. Somit sind auch die von einem 14-jährigen Jungen genannten Fan-Gruppen wie One Piece, Dragon Ball oder Naruto weit verbreitet. Die Überlegung, ob Mädels das Hobby eines Jungen schlimm finden ist eher ein Zeichen der Unsicherheit denn eine allgemeine Wahrheit.

Einige Mädchen empfinden es als charmant wenn Jungen offen zu ihren Interessen stehen. Es gibt Fälle wo Mädchen von männlichen Anime-Fans positiv überrascht sind. Die Frage ist – inwieweit ein solches Hobby den Eindruck von jemandem beeinflusst. Ein ähnlich wie häufiges Szenario: Ein Mädchen hat wenig Ahnung von Animes und könnte sich vielleicht weniger dafür interessieren. Das ändert alles. Die Vorlieben sind ja absolut verschieden und das ist normal.

Einige Stimmen unter den leidenschaftlichen Fans zeigen, dass es nicht schlimm ist, wenn man seinen Hobbys aus Überzeugung nachgeht. Stimmt allerdings – dass ein gewisses Umfeld nicht für jeden Junge förderlich ist. Das muss immer beachtet werden. Eine Freundin könnte auch negative Meinungen haben was dann vielleicht stören kann. Tatsächlich gibt es aber eine große Gemeinschaft die Animes schätzt und feiert, unabhängig von Geschlecht oder Alter. Also ist der Druck oft selbst gemacht.

„Die Angst vor einem Stigma als „Otaku“ ist unbegründet“, könnte man sagen. Es ist ein Begriff – der tiefere Leidenschaft für etwas beschreibt. Ob dies in eine Positivität oder Negativität umschlägt hängt von der jeweiligen Perspektive ab.

Ein Zusammenfinden von Interessen kann auch ein Gesprächsöffner sein. Das Sprichwort „Gegensätze ziehen sich an“ gilt nicht immer. Wenn jedoch zwei Menschen in kreativen Hobbys oder Fandoms verankert sind ist das ja ein Schmunzeln wert. Deine Umgebung ´ sei es auf der Schule oder im Freundeskreis ` wird bestimmt nicht mit Ablehnung reagieren. Also, mache dir darüber keine Sorgen – so schlimm ist das nun wirklich nicht.

Zusammenfassend ist es wichtig an die eigene Individualität zu glauben und selbstbewusst mit seinen Hobbys umzugehen. Mädels werden es bestätigen ´ wenn du es ihnen nicht genauso viel mit erzählst ` könnte es einfach nicht relevant sein. Es bleibt eine Frage von Vorliebe und das ständige Lernen voneinander ist entscheidend. In einer Welt ´ in der Vielfalt geschätzt wird ` sollte das Interesse an Animes nicht als negativ betrachtet werden. Wie oft haben wir gehört: „Lieber wirklich du selbst sein wie sich nach der Meinung anderer zu richten?“






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