Was erwarten Eltern tatsächlich von ihren Kindern?

Inwiefern sind die Erwartungen von Eltern an ihre Kinder realistisch und gerechtfertigt?

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Eltern haben oft Vorstellungen, ebenso wie Kinder sich verhalten sollten. Ist es fair was sie verlangen? Ein Schüler beschreibt seine Frustration. Seine Mutter bestraft ihn aufgrund seiner Noten. Gleichzeitig erwartet sie von ihm – dass er die Küche putzt und an einem Gitarrenunterricht teilnimmt. Das ist nicht alles. Sie möchte auch: Dass er für seine Konfirmation vorbereitet und manchmal kocht. Die Frage bleibt: Was ebendies erwarten Eltern?

Vieles was Nahrung für die Argumentation liefert ist die Realität des stressigen Berufslebens der Eltern. Viele kommen am Ende des Arbeitstags nach Hause. Stressig. Und da kommen sie. Müde und überfordert. In solchen Momenten denken sie oft nicht an die Belastungen die ihren Kindern abverlangt werden. Es wäre hilfreich dies offen zu kommunizieren. Ein einfacher Gedankenaustausch könnte Wunder wirken. Wie etwa die Frage: „Wie war dein Tag?“

Die Herausforderung liegt oft darin dass Eltern an die eigene Kindheit erinnern. Eltern können dabei nicht immer verstehen was Kinder heutzutage durchleben. Ein einfaches Schulzeugnis kann deshalb viel diskutieren. Die letzte Info muss ankommen. Denn Schüler*innen haben heutzutage durchgängig Anforderungen zu bewältigen. Das geht von Freizeitaktivitäten bis hin zu privaten Verpflichtungen. Ein 💬 über die täglichen Herausforderungen könnte Augen öffnen. Eltern könnten sich fragen wie viel ihre Kinder tatsächlich leisten.

Die Aufforderung die nötigen Hausarbeiten zu erledigen kann umgekehrt ebenfalls motivierend wirken. Eltern könnten versuchen, den Druck zu reduzieren. Ein Beispiel bietet sich an. Wenn man alternative Mittagessen bespricht ist das eine Möglichkeit. Schließlich kann ein Kind auch von zu Hause etwas mitnehmen. Das wäre ein Entgegenkommen.

Allerdings gibt es auch Dinge die Kinder selbstständig erledigen sollten. Zum Beispiel der Gitarrenunterricht frisch in den Kopf gefasst. Solche Hobbys kosten Geld. Ein bisschen Engagement ist notwendig um den Eltern entgegenzukommen.

Das Gleiche gilt für andere Entscheidungen wie die Konfirmation. Es ist letztlich eine Wahl – die der junge Mensch trifft. Wenn jemand sich nicht dazu bereit fühlt sollte er frühzeitig entscheiden. Das zeigt auch die Verantwortung – die Kinder übernehmen müssen. Die Auseinandersetzung mit diesen Themen kann herausfordernd sein. Es ist aber wichtig – den Dialog zu suchen.

Und ja Eltern sind gestresst. Das tägliche Leben kann sich zum Marathon ausarbeiten. Viele müssen zudem Haushalt Kinder und Arbeit vereinen. Das kann intensiven Druck erzeugen. Ein Einblick in das eigene Leben der Eltern kann nützlich sein. Wenn Kinder Verständnis aufbringen kann das helfen.

Die Symbiose zwischen elterlichen Erwartungen und kindlichem Verständnis ist essenziell. Das Gespräch bleibt ein Schlüssel. Offenheit und Respekt sind notwendig. Ein gedeckter Tisch, vielleicht ein kleines Essen – das schafft eine angenehme Atmosphäre um 💭 auszutauschen. Und vielleicht finden Eltern und Kinder dabei einen gemeinsamen Nenner.

Letztendlich können sich Eltern und Kinder wertvolle Lektionen gegenseitig vermitteln. Verständnis für die jeweiligen Lebensrealitäten stärkt das Familiengebilde. Kommunikation und auch ein respektvoller Umgang sind unabdinglich um ein harmonisches Miteinander zu entwickeln.

In vielen Fällen sind die Erwartungen der Eltern realistisch jedoch in anderer Weise überfordernd. Ein Austausch darüber kann dadurch nachhaltig zur Verbesserung der Situation führen. Sie dürfen von ihren Kindern nichts erwarten was sie selbst nicht bereit wären zu geben.






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