Ein Leitfaden zur Entsorgung von abgerissenen Tapeten
Beim Renovieren von Wohnräumen fallen oft unerwartet viele Fragen an. Unter anderem die Frage nach der richtigen Entsorgung von alten Tapeten. Der Klassiker ist die Unsicherheit – ob diese in die Papiertonne oder den Restmüll sollten. Fehler passieren schnell. Wer denkt ´ Tapeten seien Altmaterial ` der irrt.
Alte Tapeten gehören in den Restmüll – und dieses Wissen ist wichtig für alle Heimwerker. Sie sind kein Altpapier. Oft haben sie Rückstände von Kleister oder Putz. Diese Materialien sind problematisch. Sie beeinträchtigen die Wiederverwertbarkeit des Papiers. Das bedeutet: Die Papiertonne hat hier nichts verloren.
Ein genaues Auge auf die Entsorgung ist gefragt. Insbesondere bei größeren Mengen an Tapeten. In solchen Fällen kann eine Entsorgung über das Entsorgungszentrum nötig werden. Gebühren fallen möglicherweise an. Informieren sollte man sich jedoch vorab. Schließlich gibt es Unterschiede zwischen den Entsorgungszentren.
Schaut man sich die Inhalte der Tapeten an wird rasch klar. Die meisten enthalten Material – das nicht recycelbar ist. Raufaser und Kleister bilden eine unliebsame Mischung. Somit landen sie logischerweise im Restmüll. Alte Tapeten sind in der Regel essenziell für die Müllverbrennung. Sie haben keine Chance auf ein neues Leben. Im besten Falle kann man sich darauf verlassen, dass sie in der Müllverbrennungsanlage (MVA) ordnungsgemäß entsorgt werden.
Zusammenfassend lässt sich sagen: Alte Tapeten sollten nicht leichtfertig in die Papiertonne geworfen werden. Die Entsorgung im Restmüll ist der einzig richtige Weg. So stellen Sie sicher, dass alles ordnungsgemäß verwertet wird. Denken Sie daran – ebenfalls die Tapeten brauchen ihren richtigen Platz.
