Die Notenberechnung im Schulsystem: Wie wirken sich mündliche Leistungen auf die Endnote aus?

Wie wird die Endnote in Mathematik unter Berücksichtigung schriftlicher und mündlicher Leistungen sowie Hausaufgaben berechnet?

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Im Schulsystem stellt sich oft die Frage nach der finalen Note. So gefragt – diskutieren Schüler ihre Leistungen. Der konkrete Fall hier ist besonders interessant: Eine Schülerin oder ein Schüler fragt sich welche Note bei den gegebenen Leistungen zu erwarten ist. Die Situation sieht folgendermaßen aus: In Mathematik gibt es unterschiedliche Bewertungsarten – schriftlich und mündlich.

Die schriftliche Note beträgt in diesem Fall 4 Punkte. Mündliche Leistungen summieren sich auf 8 Punkte. Der Schüler hat also in den schriftlichen und mündlichen Tests unterschiedliche Ergebnisse erzielt. Wichtig – das Gesamtresultat wird aus der Mittelung beider 🎵 berechnet.

Um das zu verdeutlichen: Wenn man die schriftlichen und mündlichen Punkte betrachtet, sind insgesamt 6 Punkte zu erwarten. In der Mathematik gelten 50 zu 50 für die Gewichtung dieser beiden Komponenten. Der Lehrer wird in seiner Bewertung wohl die Hausaufgaben ausklammern. Somit bleibt ein Augenmerk auf der mündlichen Note. Der Fleiß oder die Regelmäßigkeit in der Hausaufgabenabgabe hinterlässt oft einen schwachen Eindruck – jedoch in diesem Fall könnte das weniger Bedeutung haben.

Die Berechnung der Noten erfolgt nun zerlegt in ihre Bestandteile. Summiert man 4 und 5 erhält man 9. Teilen wir das durch zwei, ergibt das 4⸴5. Addiert man die 3 Punkte für die mündliche Note, kommt ein Ergebnis von 7⸴5 heraus. Wenn wir dies erneut teilen, landen wir bei 3⸴75. Dies würde – in den meisten Anwendungen und Leitlinien – in eine 4 umgewandelt werden. Das Absehen von Hausaufgabenleistungen macht vieles einfacher.

Die Vorstellung, dass der Lehrer etwas nachlässig bei der Bewertung der Hausaufgaben sein könnte, spielt hier eine entscheidende Rolle. Letztendlich könnte sich das Ganze als Vorteil erweisen. Die Voraussetzungen für eine knappe 4 scheinen gegeben. Ein Hauptfach hat dadurch oft größere Auswirkungen auf das Gesamtniveau. Denn in den Nebenfächern könnte eine 4 durchaus ebenfalls stabil bleiben.

Fazit: Bei dieser Situation erscheint eine 4 als die wahrscheinlichste Note – besonders wenn man das Wohlwollen des Lehrers bedenkt. Letztlich sind mündliche Leistungen jedoch oft entscheidend und öffnen letztlich Türen in der Schullaufbahn. Schulkinder müssen so stets auf die Balance zwischen verschiedenen Notelementen achten. Engagierte Beteiligungen im Unterricht machen sich nicht nur bemerkbar, allerdings wirken sich positiv auf die Gesamtbewertung aus.






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