Ausbildungsweg Friseur/in - Einblick in einen teilweise unterschätzten Beruf

Wie gestaltet sich die Ausbildungsvergütung für Friseure und welche Herausforderungen können während der Ausbildung auftreten?

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Die Entscheidung Friseur oder Friseurin zu werden beinhaltet eine Fülle an Informationen. Insbesondere stellt sich die Frage: Wie hoch ist die Ausbildungsvergütung? Im dritten Lehrjahr liegt diese bei rund 300 💶 - ohne Abzüge, wohlgemerkt. Interessanterweise variiert die Ausbildung je nach Region ´ was bedeutet ` dass die Vergütung ebenfalls differieren kann. In vielen Fällen verdienen ausgebildete Friseure netto knapp 1000 Euro. Allerdings – und das ist wichtig zu beachten – kann der Verdienst stark von dem Arbeitsplatz abhängen.

Zusatzkosten während der Ausbildung sind ein weiterer Punkt der häufig unbeachtet bleibt. Seminare oder Pflichtkurse könnten zusätzliche finanzielle Belastungen mit sich bringen. Oft müssen sich Auszubildende selbst um ihr 🔧 kümmern. Scheren oder Bürsten sind meist teuer – bis zu 300 Euro für eine hochwertige Profischere sind keine Seltenheit. Man kann sich fragen: Ist das wirklich der Aufwand wert?

Ein weiterer Aspekt ist die Wahl des Ausbildungsortes – ⛓️ oder Privatstudio? Hier scheiden sich die Geister. Aus vielen Erfahrungen geht hervor – dass Privatstudios oft individueller auf die Bedürfnisse ihrer Azubis eingehen. Dort gibt es häufig eine bessere Betreuung. Ketten hingegen bieten eine strukturierte Ausbildung. Letztendlich liegt der Erfolg der Ausbildung stark an der eigenen Motivation. Wer sich nicht engagiert der wird nur wenig erreichen – so die weit verbreitete Meinung unter erfahrenen Friseuren.

Auf der anderen Seite hört man auch viele skeptische Stimmen. Es wird behauptet – dass der Friseurberuf zu den am schlechtesten bezahlten Berufen gehört. Dies wirft die Frage auf: Will man wirklich in einem Feld arbeiten, in dem das Gehalt nur geringfügig über dem der Ausbildungsvergütung liegt? Für viele ist dies ein Grund sich nach Alternativen umzusehen. Die Meinungen sind also gespalten.

Schließlich ist es wichtig, auch die Perspektive von Auszubildenden zu betrachten. Einige berichten von positiven Erfahrungen ´ anderen fällt es schwer ` die Herausforderungen der Ausbildung zu meistern. Wenn wir die Statistiken betrachten, sehen wir, dass der Friseurberuf nach wie vor beliebt ist. Doch die Realität zeigt auch die Schwierigkeiten mit denen viele konfrontiert sind.

In der Zukunft könnte sich die Einstellung zur Ausbildung im Friseurberuf verändern. Die Gesellschaft könnte zunehmend erkennen: Dass handwerkliches Geschick und Kreativität in diesem Beruf von unschätzbarem Wert sind. Vielleicht ist es an der Zeit – die Bedeutung von Friseuren und deren Ausbildung neu zu bewerten. Zusammengefasst bleibt die Frage ob der Berufsweg des Friseurs für jeden geeignet ist. Der Rekurs auf persönliche Erfahrungen und das Streben nach individueller Erfüllung könnten entscheidend sein.






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