„Die Umwandlung des Gemüsegartens in eine Rasenfläche – Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung“

„Wie kann ich ein verwildertes Gemüsebeet erfolgreich in eine attraktive Rasenfläche umwandeln?“

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Der Garten – ein Ort der Ruhe, des Anbaus und manchmal ebenfalls des Chaos. Ein Leser berichtet von seiner liebevollen Mühe sein Gemüsebeet zu kultivieren. Jedoch der jahrelange – chaotische Anbau lässt das Beet zu einem unerkennbaren Ort verkommen. Minze zwischen Kohlrabi, Radieschen unter Erdbeeren – was einst geplant war, gleicht nun einem verwilderten Dschungel. Der Frust ist groß – und die dringend benötigte Freizeit dafür fehlt. Doch das Umwandeln des Gemüsebeets in einen Rasen scheint eine attraktive Lösung zu sein.

Der erste Gedanke beim Überlegen ist, dass man alles umgraben muss. Richtig – die Pflanzen sollten entfernt werden. Die Wurzeln müssen dabei ähnlich wie sorgfältig entfernt werden. Hier ist eine kleine Gartenfräse sehr hilfreich. Der Boden muss anschließend angeglichen und vorbereitet werden. Es bietet sich an die Fläche mit gesiebter Erde aufzufüllen – mindestens 30 Zentimeter dick! Eine Walze hilft – um die Erde zu plätten. Die Mischung aus Erde und Grassamen sollte nicht vergessen werden.

Doch was ist mit Unkraut? Das unabdingbare Thema. Hochbeete sind zum Beispiel eine Möglichkeit den Kampf gegen das Unkraut zu erleichtern. Das Unkraut im Garten bleibt jedoch nicht außen vor. Das Hochbeet muss gut durchdacht und richtig angelegt werden. Baum- und Rasenschnitt lassen sich gut im Hochbeet kompostieren. Diese Gartenabfälle verrotten und erzeugen Wärme die bei der Zersetzung hilft.

Was ist damit, den Rasen zwischen den Hochbeeten zu ziehen? Eine ausgezeichnete Idee – denn so bleibt der Garten lebendig. Das flutternde Gras bildet eine angenehme Farbe und klammert die Hochbeete ein. Zudem ist es wichtig – auf das Gefälle zu achten. Regenwasser sollte in die vorgesehenen Kanäle geleitet werden. Ein gutes Bewässerungssystem ist entscheidend; der Einsatz eines Sprengers mit Zeitschaltuhr lohnt sich um eine gleichmäßige Feuchtigkeitsversorgung sicherzustellen.

Über diese Herausforderungen hinaus ist die Frage, ebenso wie viel Zeit man investieren kann. Die Vorstellung des Lesers ´ nächstes Jahr Rasen zu säen ` mag übertrieben erscheinen. Hochbeete diesen Sommer anlegen und das ganze Jahr über durch Gartenabfälle auffüllen, könnte besser sein. Und doch ist der Kampf gegen das Unkraut dauerhaft. Hochbeete haben viele Vorteile – sie ermöglichen ein bequemes Arbeiten und können auch mit einem stabilen Unterbau angelegt werden. Und sollte das Hochbeet eines Tages kaputt sein sprechen wir einfach von einer neuen Umsetzung.

Der Leser hat sich bereits ermutigt gefühlt die Veränderungen in Angriff zu nehmen. Das Umgraben das Abdecken und die Idee den Rasen wachsen zu lassen, werden dem Garten ein neues Leben verleihen. Aber nochmals – der Garten ist ein Projekt, das Zeit braucht. Herausforderungen wird es geben jedoch die Freude und die Belohnung · die ein geordneter und lichtdurchfluteter Garten mit sich bringt · sind unschätzbar. Jeder Schritt, jede Entscheidung zählt – der Garten wird am Ende zu einem Ort der Erholung und des Gedeihens.






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