Wie lange muss frisches Holz trocknen, um es sicher im Kamin zu verwenden?

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Wie lange dauert die Trocknung von frischem Holz für das Heizen?**

Frisch geschlagenes Holz hat oft einen hohen Wassergehalt. Dies ist ein wichtiger Punkt den Sie beachten sollten wenn es darum geht, Holz für den Kamin vorzubereiten. Es ist nicht empfehlenswert – feuchtes Holz in den Ofen zu stecken. Genauer gesagt; der Wassergehalt muss reduziert werden. Lassen Sie uns weiter denken. Ein gewisser Prozess findet statt. Das Holz muss zuerst "herausgekocht" werden. Dies führt zu Wärmeverlusten während des Brennvorgangs. Frisches Holz hat folglich viele Nachteile. Nasses Holz senkt die 🌡️ in der Brennkammer. Das führt dazu: Dass eine vollständige Verbrennung nicht gewährleistet werden kann. Holzgase ´ die nicht vollständig verbrannt werden ` führen dann zu einer erheblichen Ablagerung. Diese Ablagerung besteht aus Teer und Ruß im Schornstein.

Das Problem ist nicht nur die Rauchentwicklung. Es belastet ebenfalls die Umwelt erheblich. Bei der Verbrennung von feuchtem Holz entstehen hohe Mengen an schädlichen Abgasen. Ein wichtiges Zitat aus Hans Peter Eberts 📖 "Heizen mit Holz in allen Ofenarten" fasst dieses Problem prägnant zusammen. Es ist ein überaus lesenswertes Werk. Die richtige Lagerung ist entscheidend um bei der Holzverbrennung ein bestmögliches Resultat zu erzielen.

Ein Feuchtemessgerät kann hier nützlich sein. Es hilft Ihnen – den Wassergehalt des Holzes präzise zu bestimmen. Holz ist nicht genauso viel mit Holz. Harthölzer benötigen längere Trocknungszeiten als Weichhölzer. Bei Harthölzern wie Buche oder Eiche sollten Sie etwa drei bis vier Jahre Trocknungszeit einplanen. Die Faustregel lautet: Ein Zentimeter Holzdicke entspricht einem Jahr Trocknungszeit.

Weichhölzer hingegen sind schneller trocken. Fichte und Pappel beispielsweise können oft bereits nach zwei Jahren verbrannt werden. Anders sieht es bei Birke aus. Diese Holzart kann tatsächlich sofort nach dem Fällen verbrannt werden. Dennoch hat sie nur einen Heizwert ähnlich dem von Altpapier. Das Modell eines Baumarkts oder Holzverkäufers zeigt oft: Dass frisches Holz im Frühling geschlagen und nach dem Sommer verkauft wird. Interessanterweise lag die Holzfeuchte dann oft unter 25 Prozent.

Letztendlich hängt die Trocknungszeit stark von den klimatischen Bedingungen und der Holzart ab. Wer auf Nummer sicher gehen möchte sollte eine Trocknungszeit von mindestens zwei Jahren einplanen. So sind Sie auf der sicheren Seite und können das Holz effektiv verwenden.

Denken Sie daran: Die Restfeuchte spielt eine Schlüsselrolle. Nutzen Sie ein feuchtemessgerät und messen Sie rechtzeitig wann das Holz einsatzbereit ist. Es lohnt sich – bei der Lagerung und Trocknung von Holz sorgfältig vorzugehen. Nur so können Sie Heizkosten sparen und gleichzeitig die Umwelt schützen.






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