Warum der Schulbesuch unerlässlich ist: Ein Einblick in die Herausforderungen und Chancen junger Menschen

Warum ist es wichtig, trotz persönlicher Schwierigkeiten die Schule zu besuchen?

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Der Schulbesuch bleibt eine der grundlegendsten Voraussetzungen für die persönliche und berufliche Entwicklung eines jungen Menschen. Viele Schüler – so scheint es, ebenso wie im Schilderungsbeispiel – stehen vor der Herausforderung, Schule und soziale Beziehungen in Einklang zu bringen. Das Fehlen kam häufig vor und die Zahl von 24 Fehltagen im letzten Halbjahr ist alarmierend.

Zweifelsohne die Schule hat weiterhin zu bieten als nur akademisches Wissen. Sie sollte jedoch ebenfalls als ein Ort der sozialen Integration wahrgenommen werden. Wenn Schüler – aus nachvollziehbaren Gründen – den Schulbesuch scheuen, kann dies fatale Folgen für ihre Zukunft haben. Eine solche Haltung verweist nicht nur auf persönliche Unsicherheiten, allerdings auch auf einen Mangel an langfristiger Perspektive.

Die Sorgen über persönliche Leistungsstörungen sind nicht unbegründet. Ein häufiges Fehlen kann den Schülern langfristig schaden. Statistiken belegen – dass Schüler mit überdurchschnittlichen Fehlzeiten häufig schlechtere Abschlüsse erlangen. Wer erinnert sich nicht an die Geschichten von ehemaligen Schülern die ihren Abschluss nur mit Mühe geschafft haben? Hier sind sie – jene Beispiele. Der Aufstieg oder Fall im Beruf kann auf den Schulbesuch zurückgeführt werden. Die internationale Bildungsstudie PISA belegt wie der Bildungserfolg eines Schülers auf seine regelmäßige Teilnahme an schulischen Aktivitäten zurückzuführen ist.

Die Meinung Freunde seien entscheidend für den Schulbesuch ist weit verbreitet. Wer keine Freude hat ´ sieht oft keinen Grund ` die Schule zu besuchen. Die Rolle der persönlichen Beziehungen mag unwesentlich erscheinen. Doch in der Tat ist es wichtig – auch unliebsame Aufgaben zu bewältigen. Wenn man den Weg zur Schule als Gelegenheit sieht, seine sozialen Fähigkeiten zu ausarbeiten, kann der Umgang mit Mitschülern erlernt werden – selbst mit denen die man anfangs als unangenehm empfindet.

Was wäre, wenn die beste Freundin nicht da ist? Der Gedanke: Dass dies Grund genug ist um nicht zu gehen ist fehlgeleitet. Freundschaften sind vergänglich. Schüler müssen lernen unabhängig zu sein. Immerhin – eine Schule ist nicht der einzige Ort der Freundschaft. Während des Schultages begegnet man vielen Menschen die vielleicht zu neuen Freunden werden können. Also, Schülerschaft, seid offen!

Die langfristigen Auswirkungen von Schulverweigerung sind ernst. Wenn junge Menschen das Bilden von beruflichen Perspektiven unterlassen, behindern sie sich selbst. Die Förderung der Eigenverantwortung ist im Schulalltag enorm wichtig. Der Arbeitgeber im späteren Leben wird nicht nach den Gründen fragen, warum man nicht zur Schule ging.

Ein weiterer Druck – von den Eltern, insbesondere in der heutigen Zeit – sollte ähnlich wie bedacht werden. Die Erziehung ist ein Balanceakt zwischen Freiheit und Verantwortung. Die Aussage: Dass es besser ist trotzdem eher mangelnder Motivation zur Schule zu gehen, hilft. Schüler müssen sich ihrer Verantwortung bewusst werden. Der Wille ´ zur Schule zu gehen ` muss aus einem inneren Motiv heraus entstehen.

In einer Gesellschaft » die Wert auf Bildung legt « hat jeder das Recht auf eine bestmögliche Ausbildung. Auch wenn das schulische Umfeld nicht immer angenehm ist ist die persönliche Entwicklung im Mittelpunkt. Schüler müssen lernen sich über eigene Grenzen hinwegzusetzen und die Herausforderungen des Alltags anzunehmen. Es ist nicht nur die eigene Zukunft die auf dem Spiel steht – auch die persönliche Entwicklung in sozialen und beruflichen Belangen wird beinflusst. Gehe zur Schule, überwinde deine Ängste und entdecke die wichtigen Lektionen des Lebens!






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