Schwangerschaft und Ausbildung: Herausforderungen bei der Jobbewerbung

Wie kann eine hochschwangere Frau ihren Einstieg in eine Ausbildung planen, wenn die Anforderungen des Betriebs nicht mit ihrer aktuellen Lebenssituation übereinstimmen?

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Die Suche nach einem Ausbildungsplatz kann herausfordernd sein. Besonders heikel wird die Lage ´ wenn man in der besonderen Situation ist ` hochschwanger zu sein. Genau das beschreibt eine junge Frau der sich in dieser Lage befindet. Sie hat sich bei einer Arztpraxis beworben welche aktuell „ab sofort“ einen Azubi sucht. Das erste Vorstellungsgespräch steht schon vor der Tür. Fest steht – die Entscheidung könnte maßgeblich von ihrer Schwangerschaft beeinflusst werden.

Ihre Bedenken sind verständlich. Der Arbeitgeber könnte negativ auf ihren Babybauch reagieren. Unsicherheiten bleiben bestehen - wird die Praxis ihren Wunsch nach einem späteren Einstieg akzeptieren? Die Formulierung „ab sofort“ kann unterschiedliche Interpretationen zulassen. In der Regel bedeutet es – dass ein sofortiger Beginn der Ausbildung gewünscht ist. Parallel läuft natürlich der Schulbetrieb der Berufsschulen bereits – was die Eingewöhnung erschwert.

Eine optimale Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch ist nun gefragt. Eine Möglichkeit wäre es proaktiv die Ungewissheit des Betriebs zu klären. Ein Anruf könnte hier Klarheit bringen. Ein abruptes 💬 ´ ohne vorherige Abklärung ` könnte für sämtliche Beteiligten unangenehm werden. Es könnte sein » dass der Betrieb darauf setzt « unvorbereitete Bewerber abzulehnen.

Die Erfahrungen anderer Menschen in ähnlichen Lagen sollten nicht unberücksichtigt bleiben. Allgemein wird geraten ´ vorab telefonischen Kontakt aufzunehmen ` um Rückfragen zu klären. So geht man sicher – dass beide Parteien eine klare Vorstellung von den Erwartungen haben. Dies könnte dazu führen: Dass die Ausbildungsstelle für einen späteren Beginn offener wäre wie gedacht.

Kritische Stimmen in Online-Diskussionen haben in der Vergangenheit darauf hingewiesen, dass die Suche nach einer sofort freien Stelle während der Schwangerschaft nicht optimal sei. Dieser Gedanke kann vielleicht etwas bedrückend sein lässt sich jedoch kaum ignorieren. Ein Zuspruch des Arbeitgebers könnte aufgrund der besonderen Umstände geringer ausfallen.

In dieser Lage wägen viele Bewerberinnen ab: Ist es besser, auf die Träume einer Ausbildung zu verzichten, bis die Familienplanung abgeschlossen ist? Oder sollte man trotz aller Herausforderungen einen Versuch wagen? Es gibt keine eindeutige Antwort. Ein Anruf vor dem Gespräch kann viele der genannten Ängste mindern. Doch was bedeutet es für die eigene Psyche, sich in solch einer Phase des Lebens einem Vorstellungsgespräch zu stellen?

Fazit: Der herausfordernde Weg zur Ausbildung während der Schwangerschaft erfordert Mut und Vorbereitung. Die Bewerberin sollte sich im Klaren darüber sein: Dass die Entscheidung beim Arbeitgeber letztendlich getroffen wird. Offenheit bezüglich ihrer Situation könnte viele Missverständnisse vermehren oder aufklären. Der beste Plan für die zukünftige Karriere könnte eventuell sein, sich bereits jetzt für das kommende Jahr umzuschauen.

Die Situation ist ausgeglichen – Frauen in ähnlichen Umständen erleben häufig unterschiedliche Reaktionen auf ihre Bewerbungen. Daher lohnt es sich ´ von bereits gemachten Erfahrungen zu lernen ` um Missverständnisse zu vermeiden.






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