Welches Vorgehen hilft gegen das übermäßige Bellen von Hunden?

Was können Hundebesitzer tun, wenn ihr Hund übermäßig bellt?

Uhr
Das Bellen eines Hundes ist oft ein Ausdruck von Nervosität oder Aufregung. Bei manchen Hunden verhält es sich jedoch so: Dass sie fast jedes Geräusch oder jede Bewegung als Anlass zum Bellen nehmen. So beschrieb jemand in einem Forum den eigenen 🐕 der wegen "jeder Kleinigkeit" bellt. Oft scheint der Hund nicht einmal einen Grund zu haben. Was könnte also der 🔑 zur Lösung dieses Problems sein?

Ein wichtiger Punkt ist die Lebensumstände des Hundes zu betrachten. Zuerst muss geklärt werden: Wie alt ist der Hund? Woher kommt er? Ist er eine Rasse die von Natur aus eher laut ist? Und ein essenzieller Aspekt ist – ebenso wie lange der Hund bereits in seinem neuen Zuhause lebt. Durch Fragen wie diese kann man ein besseres Bild von der Situation gewinnen.

Ein Hund der erst seit kurzem in der Familie ist, denkt oft, er müsse "wachen". Er ist unsicher und versucht durch Bellen seine Umgebung zu sichern. Manchmal kann das Bellen ebenfalls ein letztes Mittel sein um auf eine vermeintliche Bedrohung hinzuweisen – sei es ein Geräusch oder eine Bewegung. Hier gilt es · ihm durch andere Verhaltensweisen Sicherheit zu geben · um sein unnötiges Bellen zu minimieren.

Einige Hunde bellen auch weil sie einen Mangel an Regeln und Struktur erfahren. Hunde brauchen diese Regeln – um sich sicher zu fühlen. Ein Hundetrainer oder eine Hundeschule kann hier helfen. So kann der Besitzer lernen – wie er das unerwünschte Verhalten abtrainieren kann. Gleichzeitig lässt sich erwünschtes Verhalten antrainieren. Ein Training sollte immer positiv gestaltet werden da Strafen das Problem häufig nur verschlimmern. Hat der Hund das Bellen gelernt ist es schwer ihm zu erklären: Dass er damit aufhören soll.

Zusätzlich kann man bestimmte „Signalverhalten“ trainieren. Wenn der Hund lernt, dass er nur einmal „wuff“ machen soll, kann das helfen die Dauer des Bellens zu reduzieren. Eine kreative Methode könnte beinhalten ´ mit einer Flasche zu scheppern ` wenn der Hund bellt. Das würde ihn erschrecken und könnte ihn motivieren nicht weiterhin zu bellen. Jedoch steht hier die Frage im Raum: Ist das der richtige Weg? Manchmal kann ein sanfter Ansatz weitaus effektiver sein.

Ein anderer Weg: Nutzt Leckerchen. Belohnt den Hund – wenn er ruhiges Verhalten zeigt. Es könnte auch sinnvoll sein ´ ihn einen Platz zugewiesen zu bekommen ` wo er sich sicher fühlt. So hat er die Möglichkeit sich zurückzuziehen und seine Aufregung abzubauen. Manchmal hilft auch die Nähe zu einem Menschen der ihm Sicherheit vermittelt.

Aktuelle Studien zeigen: Dass viele Hundebesitzer durch Training und klare Kommunikation das Verhalten ihrer Hunde positiv verändern können. Laut einer Umfrage gaben 70 % der Hundebesitzer an: Sie durch eine Hundeschule die Verhaltensprobleme ihres Hundes signifikant reduzieren konnten. Dies spricht dafür: Dass professionelle Unterstützung oftmals der Schlüssel zu einem harmonischen Zusammenleben ist.

Zusammenfassend: Es ist wichtig die spezifischen Bedürfnisse und Sorgen des Hundes in Betracht zu ziehen. Hierzu gehört es ihm eine klare Struktur zu bieten. Weitere Unterstützung von Fachleuten kann maßgeblich zur Lösung des Problems beitragen. Wohlbefinden des Hundes und Geduld sollten immer an erster Stelle stehen.






Anzeige