„Tipps zum Anfahren mit einem Gebrauchten: Kupplung, Motor und die Kunst der Übung“

Wie lernt man effektiv das Anfahren mit einem Benziner und was sind die Auswirkungen des Abwürgens auf den Motor?

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Ein gebrauchter VW Polo - dies war kürzlich meine Wahl. Der Wagen gibt mir jedoch Rätsel auf. Mit dem Anfahren habe ich oft Probleme. Die Kupplung reagiert träge. Ich muss sie länger halten und zudem Gas geben zu diesem Zweck das Fahrzeug sich rührt. Vor diesem Polo hatte ich immer Dieselfahrzeuge und damit überhaupt keine Schwierigkeiten. Kurios ist, dass laut meinem Vater der weiterhin Erfahrung mit diesem Polo hat, alles in Ordnung sei. Auch die Werkstatt bestätigte diese Behauptung. Offenbar liegt es an der fehlenden Übung.

Wie also kann ich diese Ausgangsproblematik überwinden? Die Antwort ist einfach - üben. Der 🔑 liegt in der Wiederholung. Zu oft habe ich den Motor abgewürgt. Was passiert, wenn ich dies mache? Macht das was kaputt? Glücklicherweise ist die Prognose für meinen Motor positiv. Abwürgen schädigt den Motor nicht gleich. Der Anlasser könnte jedoch schneller verschleißen. Er wird häufiger benötigt. Ähnliches gilt für die Lichtmaschine die hier ähnlich wie intensiver gefordert wird. Trotzdem sind Ersatzteile für den Polo in der Regel nicht teuer. Ein zusätzliches ist: Dass ich das Standgas vielleicht etwas hochstellen kann in der Anfangszeit. Dies könnte helfen. Wenn ich anfahren kann – lässt sich das dann wieder regulieren.

Ein wahres Mysterium ist der Druckpunkt der Kupplung. Je nach Fahrzeug variiert dieser stark. In meinem alten Skoda Octavia passierte das Eingreifen der Kupplung sehr früh. Der Audi A1 dagegen hat einen späteren schwächeren Gegendruck. Man gewöhnt sich daran, ebenfalls wenn es eine gewisse Zeit dauert.

Das ist typisch für einen Ottomotor - ich muss bei einem Benziner zügig Gas geben. Das ist eine reine Übungssache. Und zweitens - das Schleifenlassen der Kupplung kann langfristig schädlich sein. Bei übermäßigem Ziehen an der Kupplung verschleißt sie. Zudem sollte ich darauf achten – die Drehzahl beim Anfahren nicht zu hoch zu steigern. Wenn ich also das Gefühl habe, dass ich ohne Übung nicht vorankomme ist das normal.

Um die eigenen Fähigkeiten zu optimieren ist Geduld gefragt. Jedes Abwürgen ist ein Schritt auf dem Weg zur Meisterschaft des Anfahrens. Es ist kein Beinbruch. Üben, Üben, Üben - das ist das Mantra. Ein bisschen Übung und Konsequenz, dann werde ich es bald beherrschen. Schließlich mache ich das nicht zum ersten Mal. Ich komme noch dahin.






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