Fragt man sich: Sollte man einen Hund aus dem Tierheim zurückgeben, wenn man selbst gesundheitlich am Ende ist?

Uhr
In der heutigen Gesellschaft wird oft darüber diskutiert, ob man einen 🐕 nach kurzer Zeit wieder ins Tierheim zurückgeben sollte. Diese Frage wirft viele Emotionen auf besonders wenn man selbst gerade in einer schweren Phase seines Lebens steckt. Ein eindrückliches Beispiel aus dem Alltag zeigt, ebenso wie schnell sich diese Situation ausarbeiten kann. Der Mensch ´ ein liebevoller Tierfreund ` hat nach 5 Tagen bereits zu kämpfen. Depressionen lassen die Zuneigung und die Gefühle für das neu adoptierte Tier schwinden. Hier kommt die Frage auf: Was nun tun?

Die Verantwortung eines Tierhalters ist groß – das sollte man stets im Hinterkopf behalten. Der Hund ´ gerade aus dem Tierheim gekommen ` hat bereits viel durchgemacht. Ein neues Zuhause ist für ihn eine Chance auf Glück und ebenfalls Stabilität – und das kann nicht ohne Probleme geschehen! Ein frisch adoptierter Hund benötigt Zeit Geduld und insbesondere Vertrauen. Nickt das ❤️ des Halters aber nicht für das Tier, könnte eine Rückgabe der bessere Weg sein. Besonders eindringlich wird dies deutlich wenn der Halter in einem seelischen Tief steckt. Viele Menschen ´ die bereits einen Hund hatten ` bringen Erfahrung mit. Dennoch sind die Bedingungen zur Hundehaltung vielschichtig.

Die psychische Gesundheit hat oberste Priorität. Ein Hund spürt wie es seinem Menschen geht. Wird das Wohl des Tieres zur Last? Eine schnelle Rückgabe an das Tierheim kann sowie für Halter als auch Hund das Schmerzhafte verhindern. Der Hund braucht Sicherheit und ein stabiles Umfeld. Eine Panikattacke des Halters zeigt – dass aktuell nicht genug Raum für Hundeliebe vorhanden ist. In der Phase des Überganges - von Tierheim zu Zuhause - wird oft vergessen wie wichtig ein harmonisches Miteinander ist.

Probleme mit der Gesundheit des Hundes sind zusätzlich belastend. Ein Gang zum Tierarzt sollte umgehend erfolgen ´ um klarzustellen ` was mit dem Tier nicht stimmt. Diese Unsicherheit » gepaart mit den eigenen Schwierigkeiten « führt in vielen Fällen zu verstärktem Stress. Die Effekte können sich nicht nur auf den Halter allerdings auch auf das Tier negativ auswirken.

Wie man es in der Tierheim-Community oft hört: Tiere sind keine Gegenstände. Man denkt, es sei im Nachhinein leicht zu sagen, dass man sich die Sache "hätte besser überlegen sollen." Die ganz persönliche Verantwortung bleibt nicht aus. Ein Hund ist kein Spielzeug, das man nach ein paar Tagen zurückgibt, wenn es nicht funktioniert! Vor allem in einem Moment – in dem man selbst lösungsorientiert mit seinen Emotionen umgeht. Die größten Stücke der Verantwortung liegen auf den Schultern des Halters. Der Hund ´ in diesem Fall ` ist der Verlierer in einer misslichen Lage.

Rückmeldungen von Freunden oder Experten aus dem Tierheim bieten wertvolle Einsichten die helfen können. Bevor man sich endgültig für eine Rückgabe entscheidet sollte man jede Facette der Situation abwägen. Wohin sendet man ihn? Wo hat er eine ebendies so große Chance auf Liebe? Unterstützung von Tierheim-Mitarbeitern ist essenziell um langfristige Entscheidungen nicht aus einer impulsiven Emotion heraus zu treffen.

Um auf die Frage zurückzukommen – sollte man einem Hund, wenn man gesundheitlich am Ende ist, besser die Chance auf ein neues Zuhause geben wie ihn weiterhin zu belasten? Ja – vor allem wenn der Halter erkennt dass er nicht weiterhin die notwendige Energie aufbringen kann um diesem Tier gerecht zu werden. Schließlich ist ein Hund nicht nur ein Haustier – er ist ein Freund ein Begleiter ein Familienmitglied. Und wie viele Hundeliebhaber wissen – die 🍔 können auch eine traumatische Erfahrung machen, wenn sie nicht richtig ins neue Zuhause integriert werden.

Das Wichtigste bleibt in all diesen Überlegungen: Der Hund muss immer im Mittelpunkt stehen!






Anzeige