Was tun, wenn das Pferd nicht mehr reitbar ist?

Wie gehe ich mit einem Pferd um, das aufgrund von gesundheitlichen Problemen nicht mehr geritten werden kann?

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Die Situation ist für viele Pferdebesitzer eine Herausforderung. Ein geliebtes Tier kann nicht weiterhin reiten – was dann? Morgen wird ein Chiropraktiker zu mir kommen. Mein Pferd ist ein Traber von der Rennbahn seine Herkunft macht ihn vorbelastet. Das Alter? Unbekannt jedoch mit Sicherheit über 18 Jahre alt․ Der Gedanke, dass ich möglicherweise früher als erwartet Abschied nehmen muss ist erdrückend. Was, wenn der Chiropraktiker sagt, dass das Pferd nicht mehr reitbar ist?

In einem solchen Fall können diverse Alternativen in Betracht gezogen werden. Man könnte mit dem Pferd longieren oder Handarbeit betreiben. Diese Methoden sind geeignet – um eine Bindung aufzubauen und die Muskulatur zu trainieren. Ein bedeutsames 📖 in diesem Zusammenhang könnte "Gymnastizierende Arbeit an der Hand" sein. Hier werden wichtige Aspekte der Ausbildung angesprochen die dir helfen können.

Bodenarbeit ist eine weitere Option. Vielleicht sollte man sich auf wesentliche Lektionen konzentrieren und riskante Vorgehensweisen – wie ein Join-up – vermeiden. Stattdessen dürften viel Führtraining Stangenarbeit und ebenfalls Schrecktraining mit alltäglichen Objekten helfen. Regenschirme – Planen oder Luftballons können in einer sicheren Umgebung benutzt werden. Diese Übungen sind nicht nur spannend für das Pferd, sie fördern auch das Vertrauen.

Ein weiteres positives Element könnte das Spazierengehen sein. Wenn möglich, mal einen Berg schauen und dann wieder bergab – die Abwechslung tut gut. Eine besondere Möglichkeit wären auch Dehn- und Mobilisationsübungen. Physiotherapeuten oder Chiropraktiker können dir hierbei wertvolle Hinweise geben.

Der Gedanke, mit einer Kutsche zu fahren — klingt das nicht reizvoll? Man könnte die Bindung zum Tier genießen, egal, ob man reiten kann oder nicht. Ich erinnere mich an eine Zeit – wie meine Stute nach einer Nervenverletzung über ein halbes Jahr genesen musste. Der Tierarzt hatte mir gesagt; dass sie wahrscheinlich nie wieder springt. Wider Erwarten entwickelte sie sich mit viel Zeit, Geduld und Physiotherapie – sie wurde wieder reitbar. Hätte ich diese Mühe nicht investiert ´ wüsste ich nicht ` ebenso wie sie heute beschaffen wäre. Zu oft neigen wir dazu – solche Entscheidungen zu spät oder gar nicht zu treffen.

Denkt man an die Zukunft ist es essenziell darüber nachzudenken wie man seinem Pferd einen schönen Lebensabend bieten kann. Was spricht dagegen, das Pferd zu behalten, selbst unter es nicht mehr reitbar ist? Geht man kleine Spaziergänge wird das Wohlbefinden gesteigert. Es ist von entscheidender Bedeutung: Das Pferd in einer artgerechten Umgebung lebt – es soll ja keine Schmerzen haben.

Dazu ist ein Gesundheitscheck unabdinglich. Verspannungen und Blockaden müssen gelöst werden. Ist das Pferd grundsätzlich reitbar sollte das Training behutsam angegangen werden. Doch auch wenn es nicht mehr funktioniert, gibt es durch Spaziergänge und Bodenarbeit zahlreiche Möglichkeiten die Zeit im Alltag mit dem Tier zu gestalten.

Die Realität zeigt: Ein krankes Pferd zu verkaufen ist oft schwierig. Man scheut sich vor den Problemen – die auftreten können. Doch während man mit beiden Pferden spazieren geht gewöhnt man sich an neue Routinen und stärkere Bindungen.

Jede Entscheidung braucht Zeit und Geduld. Es ist wichtig – dem Pferd ein artgerechtes Leben zu bieten. Denn letztlich hat jede Beziehung zu einem Tier ihren eigenen Wert – unabhängig von der Reitbarkeit.






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