Überwintern von Zwergkaninchen: Wie schütze ich meine Tiere in der Kälte?

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Sind Zwergkaninchen im Winter bei Minusgraden gefährdet?**

Wenn die Temperaturen sinken stellt sich für viele Halter die Frage ob ihre geliebten Haustiere genügend geschützt sind. Zwergkaninchen ´ ins besondere in der kalten Jahreszeit ` benötigen speziellen Schutz. Ihre zwei Zwergkaninchen sind acht Monate alt und die Sorge um ihren Schutz ist berechtigt. Mit ausreichend Stroh einem windgeschützten Kasten und ebenfalls einer Decke scheint die Basis gut gelegt zu sein. Dennoch ist es wichtig – umfassend über die besonderen Bedürfnisse dieser Tiere in der Winterzeit informiert zu sein.

Zweifelsohne ist das Winterklima anspruchsvoll. Wenn es krauft und schneit ´ sollte immer daran gedacht werden ` ebenso wie die 🐇 auf die Temperaturveränderungen reagieren können. Die Erfahrungsberichte anderer Kaninchenhalter zeigen – moderate Minusgrade sind oft kein großes Problem. Eine Überwinterung im Freien wie in Schweden, scheint oftmals besser zu funktionieren als vielen zunächst bewusst ist. Bei minus 25 Grad haben die Tiere überstanden. Das Schneevergnügen lies die Tiere förmlich aufblühen.

Dennoch gibt es einige Versorgungsprinzipien auf die geachtet werden muss. Erstens die Kaninchen dürfen nicht zwischen der warmen Wohnung und dem kalten Garten hin- und her springen. Eine solche Temperaturwechsel kann zur Krankheit führen. Es bedeutet ´ dass die Tiere wissen müssen ` wo sie übernachten dürfen.

Zweitens – die Fütterung! Der Nahrungsbedarf ändert sich. Heu muss immer zur Verfügung stehen. Zusätzlich kann Wurzelgemüse in der Kälte gefüttert werden. Möhren · Kohlrabi oder Sellerie eignen sich besser als Petersilie oder Salat · die im Sommer gefüttert werden. Portionsweise sollte das Gemüse angeboten werden denn in der Kälte kann es gefrieren. Mehrmals am Tag sollte frisches Wasser bereitgestellt werden, da dieses durch die Kälte oft gefriert.

Der Einsatz von Styropor als Isolierung ist riskant da es genagt werden könnte und Schimmel entstehen kann. Besser geeignet ist ein stabiles Holzhaus. Die Konstruktion sollte sicherstellen ´ dass die Kaninchen jederzeit Zugang haben ` ohne dem Wetter hilflos ausgeliefert zu sein. Ein durchgehender Kälte- und Windschutz ist entscheidend. Der Eingang zum Haus sollte mit Bedacht platziert werden sodass die Tiere geschützt sind.

Zusätzlich zu diesen praktischen Aspekten sollte auch der Untergrund nicht vernachlässigt werden. Eine Art isolierendes Material wie Sägespäne unter dem Holzhaus kann nützliche Wärme bieten, obwohl es nicht ständig erneuert werden muss. Zudem sollte das Kaninchen nicht direkt auf dem kalten Boden sitzen; Plastikplatten aus dem Baumarkt können auch hier Abhilfe schaffen. Damit haben die Tiere die Möglichkeit auf einem angenehm kühlen oder warmen Untergrund zu ruhen.

Die Überwinterung erfordert also einige Maßnahmen und Ideen die jedoch mit Überlegung und Planung leicht umgesetzt werden können. Prüfen sollte man im Frühling und die Felle regelmäßig kontrollieren - die Tiere wechseln zwischen Sommer- und Winterfell und benötigen dann auch im Fellwechsel eine besondere Pflege.

Zusammengefasst: Ja, Zwergkaninchen haben die Fähigkeit die Winterkälte zu überstehen. Bei entsprechender Haltung und Pflege sind sie durchaus in der Lage, auch bei Minusgraden zu gedeihen. Dennoch ist es wichtig, präventiv Maßnahmen zu treffen. Mit den richtigen Vorkehrungen benötigen die Tiere keine intensive Betreuung. Sorgen Sie für sie – sie werden es Ihnen danken!






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