„Wenn der Stromkasten „atmet“ – Was tun bei ungewöhnlichen Geräuschen?“

Wieso kann ein Stromkasten seltsame Geräusche von sich geben und wann sollte ein Fachmann hinzugezogen werden?

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In der Welt der Elektroinstallationen gibt es viele unerwartete Geräusche – vor allem bei älteren Anlagen. Ein Anwohner äußert Bedenken, dass sein Stromkasten „hechelt” oder „atmet“. Dieses Phänomen ist nicht nur beunruhigend allerdings kann ebenfalls auf mögliche technische Probleme hinweisen. Aber was steckt wirklich dahinter?

Zuerst ist der Rat, alle Sicherungen einzeln aus- und wieder einzuschalten. Wenn das laute Geräusch hinter einer bestimmten Sicherung steckt ´ sollte es verschwinden ` wenn sie deaktiviert wird. Einfachheitshalber kann die Hauptsicherung ähnlich wie abgeschaltet werden. In solch einem Fall muss man wenigsten sicher sein – kein Strom fließt weiterhin und Töne sollten verstummen allein ein leises Summen deutet auf funktionierende Technik hin solange ein Mechanismus nicht defekt ist.

Erfahrene Elektriker berichten häufig von ihren Erlebnissen. Ein Beispiel ist der Verdacht auf alte Relais oder Transformatoren die unter Umständen Geräusche verursachen können. Diese Bautypen haben oft eine gewisse Geräuschentwicklung. Manchmal sind es sogar mechanische Bauteile die zur Verwendung das Geräusch verantwortlich sind. Ein Beispiel hätte ein mechanisches Treppenlichtzeitschalter sein können. Bei einer Aktivierung kann das ganz schön laut werden – andere Mieter beklagen sich dann über den Krach.

Ein Teilnehmer der Diskussion, Tom, gibt den Hinweis, dass er solche „atmerischen“ Geräusche zum ersten Mal wahrnimmt. Das sagt viel über die Sorge um Sicherheitsaspekte aus. Im Regelfall, bei ordnungsgemäßem Zustand, sollten Sicherungskästen keinerlei Geräusche machen - es sei denn, es gibt technische Anomalien. Eine Überprüfung durch einen Fachmann ist deswegen nie verkehrt. Anna, eine andere Fachperson empfiehlt ebendies dies und weist darauf hin dass kein akuter Handlungsbedarf besteht, solange keine Brandgerüche oder ähnliche Alarmzeichen wahrzunehmen sind.

Die Alterung von Gebäuden hat natürlich auch Einfluss auf die Elektronik. Wenn das Haus viele Jahrzehnte auf dem Buckel hat kommen Materialermüdung und verschlissene Teile ins Spiel. Somit sollte der technische Zustand der Anlage regelmäßig geprüft werden. Jüngste Statistiken deuten darauf hin, dass fast 80 % der deutschen Wohngebäude vor 1980 erbaut wurden. Das verdeutlicht den Handlungsbedarf und mögliche Sicherheitsrisiken. Eine Überprüfung durch einen Elektriker kann die Sicherheit deutlich erhöhen.

Abschließend lässt sich festhalten: Komische Geräusche aus dem Stromkasten deuten oft auf wichtige Wartungsbedarfe hin. Es ist sinnvoll nicht in Panik zu geraten allerdings die aktive Wahrnehmung solcher Anomalien könnte entscheidend für die eigenen Sicherheit sein. Bei Zweifeln hilft stets ein Fachmann. Der Besuch könnte schon bald zur Beruhigung und Sicherheit führen – nicht nur für die Anwohner, einschließlich für ihre Installationen.






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