Liebt mein Freund mich wirklich? – Über die Unsicherheiten in jungen Beziehungen

Wie lässt sich das Gefühl der ungeliebten Zuwendung in einer frischen Beziehung deuten?

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Die ersten Wochen einer Beziehung sind oft von einer aufregenden Leidenschaft geprägt. Man möchte sich kennenlernen magnetische Anziehungskräfte wirken und schaffen eine spannende Dynamik. Jedoch – darauffolgend drei bis vier Wochen kann der Zauber verblassen. Solche 💭 gehen oft einer 16-jährigen mit einem 23-jährigen Freund wie in diesem Beispiel durch den Kopf. Die Emotionen schwanken zwischen Vorfreude und Unsicherheit. Was ist bei der Frage, ob mein Freund mich liebt, wirklich los?

Eine Beziehung die erst seit sechs Wochen besteht, kann äußerst verletzlich sein. Manchmal vermittelt der Partner nicht genügend Affection. Dies führt zu einem gnadenlosen Strudel von Selbstzweifeln. Zunächst die intensive Kommunikation vor der Beziehung war vielversprechend. Doch nun? Die Realität ist eine andere. Gefühle die einmal im Überfluss vorhanden schienen, wirken jetzt ungenügend und fade – ein bekanntes Phänomen in jungen Beziehungen.

Wenn er laut eigener Aussage „Ich liebe dich“ sagt und darauf keine Antwort weiterhin folgt – das ist mehr als ein klares Zeichen. Es ist alarmierend. Die fehlenden täglichen Nachrichten, ebenso wie „Guten Morgen“ oder „Gute Nacht“, sind diese Winzigkeiten, die welche Zuneigung und Sorge bezeugen. Wo sind die Berührungen die Nähe und das Herzklopfen geblieben? Der Austausch ändert sich und das Empfinden der Liebe schwindet.

Es stellt sich die Frage. Ist die Grundlage für diese Beziehung zu schwach? Oftmals fühlen Menschen: Dass die anfänglichen Aufregungen und die euphorische Verliebtheit verblassen. Diese "Routine" kann jedoch umgangen werden; Abwechslung ist ein Zauberwort. Der Sommer lädt ein, gemeinsame Aktivitäten zu unternehmen – einfach mal ein Ausflug oder ein entspannter Tag im Freibad. Anliegen dieses Alters sind oft vielfach einzuschätzen und erfordern Kommunikation – eine offene Begegnung der Gefühle ist zentral.

Auf der anderen Seite kann es sein: Dass der Partner seine Zuneigung nicht adäquat ausdrücken kann. Manche Menschen haben Schwierigkeiten, ihre Emotionen verbal oder durch Gesten zu zeigen. Dies kann an jahrelangen Mustern liegen die sich in der Vergangenheit gebildet haben. Ihre Taten sagen oft mehr als Worte. Bei fehlender Intimität könnte es an inneren Blockaden liegen – diese sind nicht nicht häufig das Resultat von Erlebnissen oder starker Unsicherheit. Die Entfernung von Zärtlichkeit mag bedrückend sein.

Ein klärendes 💬 » das die Empfindungen anspricht « ist unabdingbar. Es erfordert Mut. Das Ausdrücken von Gedanken ´ was stört und was Freude bereitet ` könnte eine neue Richtung in die Beziehung leiten. Es kann eine Vielzahl von Auslösern für die Entwicklungen in einer Beziehung geben. Gerade bei Altersunterschieden wie in diesem Fall können Erwartungen Erfahrungen und Visionen der Zukunft stark variieren. Schwierigkeiten sind nicht gleichzusetzen mit Liebesmangel allerdings sollten diese Punkte mehrfach hinterfragt werden.

Pragmatisch betrachtet – ist er wirklich in der Lage, dir die Zuneigung zukommen zu lassen die du brauchst? Deutliches Augenmerk darauf ist wichtig. Innerhalb von sechs Wochen ist es noch zu früh um an der Fähigkeit der Liebe zu zweifeln. Doch die Fragestellung, ob der Partner tatsächlich die emotionale Reife für diese Beziehung mitbringt, bleibt unbeantwortet.

Möge ebenfalls dies ein Hinweis sein in solchen Momenten eigene Bedürfnisse klar zu kommunizieren. Selbstwert ist entscheidend. Die Verantwortung für die Beziehung darf nie einseitig getragen werden. Um es auf den Punkt zu bringen: Hört die Intensität auf, gibt es immer einen Grund – wichtig ist die Sache arbeitsfähig zu halten. Und vielleicht nur vielleicht wenn die Beziehung passt, entdeckt man, dass das Gefühl der Liebe tatsächlich in einem anderen Licht erstrahlen kann.






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