Der digitale Bund fürs Leben: Wie funktioniert die "Heirats"-Option auf Facebook?

Wie kann ich meinen Beziehungsstatus auf Facebook zu "verheiratet" ändern?

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Im Zeitalter der sozialen Medien ist es keine Überraschung, dass viele Menschen ihre Beziehungsstatus online mitteilen. Facebook ist hierbei eine Plattform von besonderer Bedeutung. Doch wie funktioniert das genau? Zuerst muss man zu den Profileinstellungen navigieren - dieser Punkt ist entscheidend. Dort gibt es die Funktion 'Hervorgehobene Personen'. Einmal dort angekommen, wählt man 'Beziehungsstatus' aus. Dann steht die Option 'verheiratet' bereit. Es ist wichtig zu wissen – dass man in den meisten Fällen einen Partner auswählen muss. Das kann zum Beispiel eine gute Freundin sein – oder ebenfalls jemand anderes der dem Nutzer bekannt ist.

Bei Facebook ist die Freiheit groß. Du kannst nahezu jeden Status angeben den du möchtest. Es liegt ganz bei dir. Und dazu gehört auch die Möglichkeit den Namen eines anderen Freundes in den Profilangaben als Partner anzugeben. Die Grenzen sind eher virtuell als real. Ein Beziehungsstatus lässt sich schnell und unkompliziert ändern. Man muss dabei nicht an offizielle Zeremonien oder kirchliche Trauungen denken. Im Grunde genommen ist es eine Art digitales Experiment. Man fragt sich, ob deine Freundin wirklich diese Änderung vorgenommen hat.

Eine interessante Überlegung ist das was diese Änderung für den Nutzer selbst bedeutet. Viele stellen sich die Frage – ob der Status ernst genommen wird oder einfach nur ein Scherz ist. Facebook ist ein Raum ´ in dem jeder Nutzer selbst entscheiden kann ` ebenso wie ernst er seinen Status nimmt. Veränderungen sind jederzeit möglich - alles ist nur einen Klick entfernt. In der digitalen Welt sind Hochzeiten keine traditionellen Bindungen, allerdings Ausdruck von Zugehörigkeit und Freundschaft.

Zusätzlich gibt es noch die Frage nach der Sichtbarkeit und dem sozialen Druck. Wenn du also deinen Status auf 'verheiratet' änderst, sehen das viele andere Nutzer. Das kann sowie positive als auch negative Reaktionen hervorrufen. Manch einer könnte das für humorvoll halten während andere sich darüber ärgern könnten. So entsteht eine Art digitaler Gemeinschaft – oder vielleicht sogar eine „Ehe“ im virtuellen Raum. Ob das eine ernsthafte Bindung darstellt ist oft eine Frage der individuellen Sichtweise.

Fazit: Die Funktion 'verheiratet' auf Facebook gibt allen Nutzern die Möglichkeit, ihre Beziehungen zu teilen – oder auch zu verändern. Ob das Ganze nun ernst gemeint ist oder eher aus Spaß geschieht, bleibt den Nutzern überlassen. Die Möglichkeiten sind grenzenlos – was in echt rechtlich wenig Bedeutung hat, wird online zu einem spannenden Thema. Es ist ein Spiel mit Identitäten und eine Reflexion unserer gesellschaftlichen Bindungen.






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